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Sammlung von Newsfeeds

INFOBRUNCH VON BVK UND BVFK

Erstmalig veranstalteten beide Verbände am 17. 02. 2018 einen gemeinsamen Infobrunch zur Berlinale.

Frank Müller erzählt über seine Arbeit an "Die defekte Katze"

Lieber Frank, du bist vor einiger Zeit in den BFS eingetreten. Wie schön, dass wir dich hier vorstellen können. Auf der Berlinale laufen gleich zwei Filme, die du geschnitten hast. Herzlichen Glückwunsch!
Seit wann arbeitest du als Editor?


Ich bin seit 2003 selbständiger Film Editor, davor war ich fünf Jahre bei ARRI in München.
 

Und woher kennst Du die Regisseurin Susan Gordanshekan?

„Die defekte Katze“ ist der Debütfilm von Susan Gordanshekan, ich kannte sie zuvor noch nicht, der Kontakt kam über einen gemeinsamen Freund und Regisseur, mit dem ich schon gearbeitet habe.


Jedes Filmprojekt ist eine kleine Welt für sich. Was war hier besonders?

Der Film ist sehr fein und reduziert erzählt, er befasst sich mit der Gefühlswelt von zwei jungen Menschen, die versuchen die „perfekte Ehe“ zu führen, obwohl sie sich kaum kennen. Besonders die leisen Momente im Film brauchen sehr viel Fingerspitzengefühl in der Montage um Spannung zu halten und Dynamik zu kreieren.


Was schneidest du lieber, Spiel- oder Dokumentarfilm?

Es ist ein komplett unterschiedliches Arbeiten, und genau diese Abwechslung finde ich das Spannende. #BFSfilmtipps Die defekte Katze

FAIR FILM AWARD 2018

Die Gewinner stehen fest!

GEMEINSAMER INFOBRUNCH BVK & BVFK

BVFK Veranstaltungen - Sa, 2018-02-17 01:00
Anlässlich der Berlinale 2018

Gewinner FairFilmAward 2018

Im Rahmen des Diskussionsforum Film But Fair wurde heute in Berlin der FairFilmAward 2018 verliehen. Für die fairsten Arbeits- und Produktionsbedingungen im Jahr 2017 gewinnt in der Kategorie Spielfilm der Kinofilm DER VORNAME der Constantin Film AG von Regisseur Sönke Wortmann. Die Serie RENTNERCOPS produziert von der Bavaria Fiction GmbH erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Serie. Der FairFilmAward wird seit 2011 von der Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände DIE FILMSCHAFFENDEN und seit 2012 in Zusammenarbeit mit Crew United vergeben. Grundlage für die Auszeichnung ist eine umfassende Umfrage unter den projektbeteiligten Filmschaffenden. Eingebettet war die Verleihung des FairFilmAwards in das Diskussionsforum Film but Fair zum Thema Fairness in der Film- und Fernsehbranche mit Unterstützung der Pensionskasse Rundfunk und des Medienboards Berlin-Brandenburg sowie in Kooperation mit über 30 Branchenverbänden und ver.di. Mit der Verleihung des FairFilmAwards 2018 werden Beispiele dafür ausgezeichnet, dass Film und Fairness sich nicht widersprechen müssen.
Oliver Zenglein, Geschäftsführer von Crew United kommentiert: „Solange es in dieser Branche nicht überall fair zugeht, brauchen wir diesen Preis! Großartig ist, dass wir ihn in diesem Jahr im Namen von über 30 Verbänden und Organisationen und im Namen von ver.di vergeben. Der Einsatz für Fairness vereint uns alle. Aber eines muss man deutlich sagen: Alle Filmschaffenden müssen sich mehr engagieren, sich mehrheitlich organisieren und die Verbesserung ihrer Situation aktiv mitgestalten: In Verbänden, bei ver.di oder, wenn ihnen das lieber ist, in einem zu gründenden ‚Syndikat der Filmschaffenden‘. Sonst wird sich leider gar nichts ändern.“

Im Mai 2018 wird im Rahmen des DOK.fest München in Kooperation mit der AG DOK erstmals der FairFilmAward Non-Fiction verliehen.

FairFilmAward Fiction 2018 in der Kategorie Spielfilm

DER VORNAME
Produktion: Constantin Film AG  Regie: Sönke Wortmann
Produktionsleiter: Sebastian Fröhlich  Produzent: Tom Spieß


https://www.crew-united.com/?mov=231010

FairFilmAward Fiction 2018 in der Kategorie Serie
RENTNERCOPS (Folge 25-32)  Produktion: Bavaria Fiction GmbH  Regie: Thomas Durchschlag, Michael Schneider
Produktionsleiter: Andreas Thürnagel  Produzenten: Oliver Vogel, Peter Güde


https://www.crew-united.com/?mov=229759

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen und Interviewwünschen an Marijana Harder (mail@marijanaharder.com, T: +49 177 79 42 871). 


Nominierungen für den FairFilmAward 2018: https://www.crew-united.com/downloads/2017_Fairness_Ergebnisse.pdf
Fairness-Kriterien FairFilmAward 2018: https://www.crew-united.com/downloads/Fairness_Kriterien.pdf
Branchenverbände als Partner: www.out-takes.de/index.php/2017/wir-suchen-die-fairste-filmproduktion-2017/

Faire Produzenten ausgezeichnet

Pressemitteilung

Gewinner FairFilmAward 2018

Sönke Wortmanns DER VORNAME gewinnt den FairFilmAward 2018 in der Kategorie Spielfilm. In der Kategorie Serie erhält RENTNERCOPS den Preis für die fairsten Arbeits- und Produktionsbedingungen im Jahr 2017. Die Verleihung fand heute im Rahmen des Diskussionsforums Film But Fair in Berlin statt.

München, 15. Februar 2018 – Im Rahmen des Diskussionsforum Film But Fair wurde heute in Berlin der FairFilmAward 2018 verliehen. Für die fairsten Arbeits- und Produktionsbedingungen im Jahr 2017 gewinnt in der Kategorie Spielfilm der Kinofilm DER VORNAME der Constantin Film AG von Regisseur Sönke Wortmann. Die Serie RENTNERCOPS produziert von der Bavaria Fiction GmbH erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Serie. Der FairFilmAward wird seit 2011 von der Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände DIE FILMSCHAFFENDEN und seit 2012 in Zusammenarbeit mit Crew United vergeben. Grundlage für die Auszeichnung ist eine umfassende Umfrage unter den projektbeteiligten Filmschaffenden. Eingebettet war die Verleihung des FairFilmAwards in das Diskussionsforum Film but Fair zum Thema Fairness in der Film- und Fernsehbranche mit Unterstützung der Pensionskasse Rundfunk und des Medienboards Berlin-Brandenburg sowie in Kooperation mit über 30 Branchenverbänden und ver.di. Mit der Verleihung des FairFilmAwards 2018 werden Beispiele dafür ausgezeichnet, dass Film und Fairness sich nicht widersprechen müssen.

Oliver Zenglein, Geschäftsführer von Crew United kommentiert: „Solange es in dieser Branche nicht überall fair zugeht, brauchen wir diesen Preis! Großartig ist, dass wir ihn in diesem Jahr im Namen von über 30 Verbänden und Organisationen und im Namen von ver.di vergeben. Der Einsatz für Fairness vereint uns alle. Aber eines muss man deutlich sagen: Alle Filmschaffenden müssen sich mehr engagieren, sich mehrheitlich organisieren und die Verbesserung ihrer Situation aktiv mitgestalten: In Verbänden, bei ver.di oder, wenn ihnen das lieber ist, in einem zu gründenden ‚Syndikat der Filmschaffenden‘. Sonst wird sich leider gar nichts ändern.“

Im Mai 2018 wird im Rahmen des DOK.fest München in Kooperation mit der AG DOK erstmals der FairFilmAward Non-Fiction verliehen.

FairFilmAward Fiction 2018 in der Kategorie Spielfilm

DER VORNAME
Produktion: Constantin Film AG
Regie: Sönke Wortmann
Produktionsleiter: Sebastian Fröhlich
Produzent: Tom Spieß

https://www.crew-united.com/?mov=231010

FairFilmAward Fiction 2018 in der Kategorie Serie

RENTNERCOPS (Folge 25-32)
Produktion: Bavaria Fiction GmbH
Regie: Thomas Durchschlag, Michael Schneider
Produktionsleiter: Andreas Thürnagel
Produzenten: Oliver Vogel, Peter Güde

https://www.crew-united.com/?mov=229759

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen und Interviewwünschen an Marijana Harder (mail [at] marijanaharder.com, T: +49 177 79 42 871).

Nominierungen für den FairFilmAward 2018: https://www.crew-united.com/downloads/2017_Fairness_Ergebnisse.pdf

Fairness-Kriterien FairFilmAward 2018: https://www.crew-united.com/downloads/Fairness_Kriterien.pdf

Branchenverbände als Partner: www.out-takes.de/index.php/2017/wir-suchen-die-fairste-filmproduktion-2017/

Crew United bietet als das größte und relevanteste Netzwerk der deutschsprachigen Branche seit fast 22 Jahren die Plattform für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und hinter der Kamera, Produktionsfirmen, Dienstleister, Agenturen und mehr.

Mit Unterstützung von:

Pensionskasse Rundfunk

Medienboard Berlin-Brandenburg

 

Viele Grüße
Marijana Harder
Marijana Harder

+49 (0)177 79 42 871
mail [at] marijanaharder.com
www.marijanaharder.com

15 Jahre bvft – 8 Jahre Filmton Guide!

Berufsvereinigung Filmton e. V. - Mi, 2018-02-14 17:57

Im fünfzehnten Jahr ihres Bestehens veröffentlicht die Berufsvereinigung Filmton den bvft Filmton Guide in der bisher umfangreichsten Ausgabe. Im Jubliäumsjahr erscheint die Publikation der bvft schon zum achten Mal. Ab sofort kann sie kostenlos bestellt werden.

Die kontinuierlich steigende Zahl von Filmtonschaffenden, die sich in der bvft organisieren, schlägt sich auch dieses Jahr wieder in der Seitenzahl nieder. Hatte der Filmton Guide bei seiner Erstauflage 2011 noch 288 Seiten, hat sich seine Stärke 2018 auf 576 Seiten verdoppelt. Aber nicht nur sein Umfang, auch seine Beliebtheit innerhalb der Filmbranche ist weiter gewachsen – er wird dieses Jahr an über 1000 feste Empfänger in der Filmbranche verschickt.

Neben den nach Berufsbildern sortierten Profilen, der in der bvft zusammengeschlossenen Filmtonprofis, sind auch die Mitglieder des österreichischen VOESD aufgeführt. Im Serviceteil finden sich die aktuelle bvft-Gagenempfehlung für Tonpostproduktions- und Settonberufe, interessante Literaturtipps und Weblinks, sowie Artikel zum Urheberrecht und mit Hilfestellungen zu technischen Themen. Damit ist der Filmton Guide 2018 wieder ein interessantes Nachschlagewerk zu vielen Themen rund um den Filmton geworden.

Der bvft Filmton Guide ist das ideale Hilfsmittel für Regisseurinnen und Regisseure, Filmproduktionen, Tonstudios und Postproduktionsbetrieb, um Filmtonschaffende im deutschsprachigen Raum zu finden. Ab sofort kann er unter guidebestellung@bvft.de kostenlos bestellt werden. Auf der Website der bvft befindet sich außerdem ein online PDF-Blätterexemplar.

Daten des 8. bvft Filmton Guides:

Auflage: 1800 Stück
Umfang: 576 Seiten
Verbreitung: über 1000 feste Empfänger aus der deutschen Filmwirtschaft
Kostenlose Bestellung über: guidebestellung@bvft.de
Online Blätterexemplar unter: http://www.bvft.de/wordpress/?page_id=3752

Über die bvft:

Die Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft) ist ein im Jahr 2003 gegründeter Verein, der die Belange der professionellen Filmtonschaffenden in Deutschland vertritt. Sie setzt sich für die Wertschätzung des Filmtons gegenüber Fernsehsendern, der Filmwirtschaft und in der Öffentlichkeit ein und ist Plattform für Kommunikation und Expertise für technische, kreative und rechtliche Themen.

Die 350 Mitglieder der bvft kommen aus allen Bereichen der Filmtonproduktion und -postproduktion. Sitz der bvft ist Berlin, es gibt Regionalgruppen in München und Köln.

Zu den regelmäßigen Aktivitäten der bvft gehören Veranstaltungen auf Filmfestivals, Jour-Fixe-Abende zu aktuellen Themen und die jährliche Herausgabe des bvft Filmton Guides. Dieser unterstützt Produktion, Regie und Postproductionhäuser bei der Suche nach geeigneten Filmtonschaffenden und bietet darüber hinaus viele Informationen rund um die Filmtongestaltung. Er kann kostenlos unter guidebestellung@bvft.de bestellt werden.

Weitere Informationen zur bvft, sowie Pressematerialien und viele relevante News finden Sie auf der Website der Berufsvereinigung, sowie auf der Facebookseite.

Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft)
Friedrichstraße 210
10969 Berlin
Tel.: +49 30 25932802
http://www.bvft.de
https://www.facebook.com/bvft.ev

Die Pressemitteilung als PDF

Pensionskasse Rundfunk

Verdi-Haus, Raum 6.04
Köpenickerstr. 30, Berlin

Die staatliche Rente wird immer geringer - dafür wird sie aber zunehmend besteuert! Was also tun, damit man nicht von Altersarmut bedroht ist? - Private Rentenversicherungen nützen vor allem: den Versicherern. - Der freie Anlagemarkt bringt kaum Zinsen. Wie lässt sich also die Versorgungslücke am besten schließen?
Hier greift die Pensionskasse Rundfunk bei allen, die für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - auch für Auftragsproduktionen - auf Produktionsdauer beschäftigt, tätig sind. Das trifft heute auf praktisch jeden Filmschaffenden zu, denn ausschließlich Kino zu machen kann sich heute kaum mehr jemand leisten. Die Pensionskasse Rundfunk funktioniert anders als herkömmliche Versicherungen - und ausschließlich zu DEINEN Gunsten! Wie es geht und warum die Pensionskasse genau das Richtige für Dich ist, erklärt anschaulich und ausführlich Iris Gebing von der Pensionskasse Rundfunk.
Diese Veranstaltung ist ein gemeinsames Angebot von
ver.di FilmUnion, Die Filmschaffenden e.V. und Bundesverband Schauspiel - BFFS
Anmeldungen erbeten an: berlin [at] connexx-av.de

Datum: Dienstag, 20 Februar, 2018 - 15:00

Jahresversammlung BvP

Schiffbauerdamm 19
10117 Berlin

Datum: Samstag, 17 Februar, 2018 - 10:30

Vorstandstreffen BvP

DANTE, Tegeler Weg 16, 10589 Berlin

Datum: Freitag, 16 Februar, 2018 - 19:00

ERWEITERTE LIMBURGER LÖSUNG UNTERZEICHNET

Auftraggeberbeiträge nun auch bei geförderten Fernseh-Koproduktionen

Einladung zum BVFK - Regionaltreffen Nord

BVFK Veranstaltungen - Di, 2018-02-13 01:00
um 19:30 Uhr im "Kulturhaus Eppendorf“

Es bewegt sich was in Sachen Honorare!

BVFK Veranstaltungen - Mo, 2018-02-05 01:00
BVFK-Regionaltreffen Süd am 5.02.18 mit Stefan Weiß

Dringende Petition der SAA zur europäischen Urheber-Gesetzgebung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Filmwerke werden zunehmend über die verschiedenen Online-Plattformen verbreitet. In vielen EU- Staaten, auch in Deutschland, erhalten die allerwenigsten Urheber dieser Filme dafür überhaupt eine, geschweige denn eine angemessene Vergütung. Wenn sich das in Zukunft ändern soll, dann unterzeichnet bitte diese Petition! Dabei geht es darum, einen unverzichtbaren, verwertungsgesellschaftspflichtigen Vergütungsanspruch für die Online-Nutzung in der EU-Richtlinie zu verankern. Wenn dies gelingt, könnte in Zukunft die VG Bild-Kunst  diesen Vergütungsanspruch für die Filmurheber wahrnehmen. Ende März 2018 wird die geplante EU-Richtlinie zum Urheberrecht den federführenden Rechtsausschuss des EU-Parlaments passieren. Die europäische Dachorganisation der Verwertungsgesellschaften  SAA hat angesichts dieser Dringlichkeit eine Petition gestartet, die der Politik klarmachen soll, was für die Urheber im AV-Bereich wichtig ist. Bereits gezeichnet haben neben vielen bekannten europäischen Namen: Margarete von Trotta, Oliver Hirschbiegel, Hans Werner Geissendörfer, Caroline Link… Hier geht es zur Petition

Pensionskasse Rundfunk: Erweiterung Limburger Lösung

Pensionskasse Rundfunk: Auftraggeberbeiträge nun auch bei geförderten Fernseh-Koproduktionen Erweiterte Limburger Lösung unterzeichnet 
Bereits am 27. September 2017 trafen sich Vertreter von ARD, ZDF, Produzentenallianz, Filmförderinstitutionen, BFFS, ver.di und der Pensionskasse Rundfunk (PKR) in Frankfurt, um einen noch offenen Punkt der bereits 2016 verhandelten Limburger Lösung zu klären: Wie wird die Beitragspflicht für geförderte Produktionen geregelt? Nach rascher Einigung aller Beteiligten, zukünftig auch für fernsehgeförderte Koproduktionen Anstaltsbeiträge an die PKR abzuführen, wurde die Ergänzung zur Limburger Lösung nun unterzeichnet und tritt rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft.   Geltungsbereich Limburger Lösung 2016: Voll- und teilfinanzierte Auftrags- und Koproduktionen Die nach ihrem Verhandlungsort Limburg benannte „Limburger Lösung“ war am 1. November 2016 in Kraft getreten. Die bereits unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten denjenigen Produzenten, die Beiträge an die Pensionskasse Rundfunk abführen, bei voll- und teilfinanzierten Auftragsproduktionen die PKR-Beiträge zu 100 Prozent auf Nachweis erstatten. Bei Fernseh-Koproduktionen teilen sich Sender und Produzenten die Anstaltsbeiträge je nach Höhe ihres Finanzierungsanteils.    Erweiterung der Limburger Lösung 2017: Aufnahme der geförderten Fernseh-Koproduktionen
Im September 2017 kam es zur erneuten Gesprächsaufnahme. Gegenstand war nun die Klärung der Zahlung und Erstattung von PKR-Anstaltsbeiträgen bei geförderten Fernseh-Koproduktionen. Analog zu den Koproduktionen ohne Förderung erstatten ARD und ZDF den Produzenten auch in diesem Fall die Pensionskassen-Beiträge in Höhe ihres jeweiligen Finanzierungsanteils. Neu ist die Zusage der Produzenten, künftig ihre und die auf die Fernsehförderung entfallenden Anstaltsbeiträge an die Pensionskasse Rundfunk abzuführen. Zuvor hatten die Förderinstitutionen darauf hingewiesen, dass die Produzenten die Beiträge wirksam in die Kostenkalkulation gegenüber der Fernsehförderung einstellen können.    Verbindlichkeit und Sicherheit für alle PKR-Mitglieder Die Branche begrüßt die finale Einigung. „Sie schafft endgültig die lang ersehnte Klarheit und sichert so das Modell Pensionskasse Rundfunk, das auf Sicherheit und Vertrauen aufgebaut ist.“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Martin Schrader den Verhandlungserfolg. ____________________________________________________________________________ Zur Pensionskasse Rundfunk: Die Pensionskasse Rundfunk wurde 1971 von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der Rundfunk-Fernseh-Film Union (heute Fachgruppe Medien in ver.di) gegründet. Sie hat 20.000 Mitglieder und verwaltet eine Kapitalanlagesumme von über 1,6 Milliarden Euro. Ihr Sitz ist in Frankfurt am Main.   Gespeist wird die kapitalgedeckte Altersversorgung aus Eigen- und Anstaltsanteilen der Mitglieder. Von jedem Honorar oder Gehalt freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen vier oder sieben Prozent an die Pensionskasse Rundfunk; Sender und Produktionsunternehmen geben ihre Anstaltsbeiträge in gleicher Höhe dazu und überweisen automatisch beide Anteile an die Pensionskasse.  Anstaltsmitglieder sind alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands sowie über 300 Produktionsunternehmen.   Ordentliches Mitglied kann jede bzw. jeder werden, der mindestens 18 Jahre alt ist und für Rundfunkanstalten oder teilnehmende Produktionsunternehmen arbeitet und dort nicht unbefristet fest angestellt ist. Also freie Mitarbeiter, feste Freie sowie befristet Angestellte und Teilzeitbeschäftigte.  Pensionskasse Rundfunk VVaG Leitung Marketing und Kommunikation
Bertramstr. 8
60320 Frankfurt am Main Fon +49 69 155-2228 Fax +49 69 155-6079   iris.gebing@pkr.de  
www.pkr.de     
Sitz des VVaG: Frankfurt am Main  
Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Reg. Nr. 2225  
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Berthold Tritschler
Vorstand: Martin Schrader (Vorsitzender), Frank Weidenbusch

Gratulation zum Österreichischen Filmpreis

Berufsvereinigung Filmton e. V. - Do, 2018-02-01 18:20

Die Akademie des Österreichischen Films hat gestern Abend zum achten mal den Österreichischen Filmpreis vergeben. Wir gratulieren allen prämierten ganz herzlich und freuen uns, dass sich unter den Preisträgern der Kategorie Beste Tongestaltung, in diesem Jahr einige Mitglieder der bvft befinden.

Die Preise in 16 Kategorien wurden am 31.1.18, in einer feierlichen Zeremonie im Auditorium Grafenegg in Niederösterreich vergeben. Als herausragende Leistung in der Tongestaltung wurde die Arbeit am Dokumentarfilm Untitled (AT, 105 Min., Regie: M. Glawogger, M. Willi) prämiert. Dieser Film gewann in diesem Jahr auch den Preis als Bester Dokumentarfilm.

Die Preisträger für Beste Tongestaltung lauten somit:

Manuel Siebert – Originalton
Matz Müller und Erik Mischijew – Sound Design
Tobias Fleig – Filmmischung

Die bvft gratuliert herzlichst und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Die vollständige Liste der Gewinner findet sich hier.

VERBÄNDE PRO TARIF auf der Berlinale 2018

Der BFS nimmt derzeit an den Tarifverhandlungen ver.dis mit der Produzentenallianz teil. Neben der unmittelbaren Wirkung für auf Lohnsteuer arbeitende EditorInnen wird sich eine Verbesserung des Tarifvertrages auch auf die Honorar- und Arbeitsbedingungen der Rechnungssteller auswirken. Wir sollten uns daher alle gemeinsam für die Forderungen stark machen, die da lauten: 1. Gagenerhöhung um 6 %, Mindesterhöhung der Wochengage um 50 €, beides ab 2018 p.a. 2. Begrenzung der Höchstarbeitszeit auf 12 Std. Das ist für uns ein Knackpunkt zum Abschluss des Manteltarifvertrages! 3. Zuschläge für Mehrarbeit 25 % (11. und 12.), 100 % (13.), 150 % (14.), 200 % (>14.) 4. Je nach Ausmaß des Zeitkontos ein zusätzlicher Urlaubsanspruch. 5. Aus unserer Sicht ist eine komplette redaktionelle Überarbeitung des TV FFS notwendig. An dem Vertrag wurde schon so viele Jahre rumgebastelt, dass er in großen Teilen überhaupt nicht verständlich und dann auch noch voller Widersprüche ist. Unser Ziel ist es, dass wir ab 2019 einen neuen präzise formulierten, für jedermann verständlichen TV FFS in Kraftsetzen. Ein weiterer für uns sehr wesentlicher Punkt ist der Ausschluss der „Rosinenpickerei“, also die Einhaltung aller Regelungen des Tarifvertrages. Viele Produzenten haben in der  Vergangenheit nur die für sie positiven Punkte in die Arbeitsverträge aufgenommen wie z.B. die längeren Arbeitszeiten und die für uns wichtigen Punkte wie damit zusammenhängende Zuschläge und höhere Gagen ignoriert. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Verhandlungen dieser Punkte gestalten sich nach den ersten zwei Sitzungen mit der Produzentenallianz erwartungsgemäß schwierig, aber im Großen und Ganzen positiv. Weitere Termine sind bis Ende März 2018 angesetzt. Wir als BFS engagieren uns parallel auch mit anderen Berufsverbänden in der AG “Verbände PRO Tarif”- deren Forderungen im Kern ähnlich, aber weitaus umfangreicher sind als die des ver.di Tarifausschusses. Hier könnt Ihr euch schlau machen: https://verbaende-pro-tarif.de/tvffs-ueberarb-detail. Nicht alle diese Forderung betreffen uns als BFSler, aber hier geht es auf lange Sicht um mehr: um die Solidarität aller TV_und Filmschaffenden und um unser gemeinsames Ziel: die Arbeitsbedingungen der gesamten Branche zu verbessern Wir sehen diese Initiative, unter dem Motto – mehr Gesundheit, mehr Lebenszeit - als Rückenstärkung und Inspiration für ver.di und werden sie mit Buttons, Bannern und weiteren Pressemitteilungen während der Berlinale intensivieren. Es liegt in der Natur solcher übergreifender Unternehmungen, dass sie nicht überall auf Gegenliebe stoßen, aber als Filmarbeiter müssen wir unseren Forderungen und Wünschen in Zukunft mit mehr Präsenz Ausdruck verleihen und uns gegenseitig unserer Solidarität versichern. Nur als große Gemeinschaft werden wir große Dinge bewegen, statt weiterhin bewegt zu werden.

GroKo-Sondierung

Union und SPD haben sich auf Koalitionsverhandlungen und gemeinsame Ziele für die laufende Legislaturperiode geeinigt. Wenn der SPD-Parteitag am Sonntag, den 21.01.2018 zustimmt, rechnen wir fest mit einer entsprechenden Regierungsbildung, denn davon hängt das politische Schicksal nicht nur von Angela Merkel, sondern auch von Martin Schulz und Horst Seehofer ab. Die folgenden Zeilen auf Seite 13 des Ergebnispapiers sind die wichtigsten Ergebnisse für uns Selbstständige: „Um den sozialen Schutz von Selbständigen zu verbessern, wollen wir eine gründerfreundlich ausgestaltete Altersvorsorgepflicht für alle Selbständigen einführen, die nicht bereits anderweitig abgesichert sind. Dabei sollen diese zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und – als Opt-out-Lösung – anderen geeigneten insolvenzsicheren Vorsorgearten wählen können. Zudem werden wir die Mindestkrankenversichungsbeiträge für kleine Selbstständige reduzieren.“ Wir erklären im Folgenden, was dies für uns bedeutet und wofür wir in den nächsten Monaten kämpfen sollten. Dazu ist uns deine Meinung wichtig: Teilst du unsere Schlussfolgerungen und Forderungen? Wir freuen uns über dein Feedback!   Überprüfung des „Werkvertragsgesetzes“ im Jahr 2019 Den Begriff der Scheinselbstständigkeit und auch des Statusfeststellungsverfahrens sucht man im Ergebnispapier zwar vergebens. Auf Seite 8 heißt es aber: „Wir wollen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz 2019 evaluieren.“ Im diesem – allgemein auch „Werkvertragsgesetz“ genannten Gesetz wurde der Arbeitnehmerbegriff in Abgrenzung zur Selbstständigkeit neu definiert, der Streit darum hat die schon zuvor bestehende Rechtsunsicherheit weiter verschärft. Während die Jamaika-Sondierer bereits eine Entbürokratisierung des Statusfeststellungsverfahrens beschlossen hatten, wollen Union und SPD nun erst einmal prüfen, ob es Korrekturbedarf gibt. Dabei müsste bei einer ehrlichen Evaluation dieser Korrekturbedarf überdeutlich werden. Nur: Nachdem die große Koalition im April letzten Jahres die neue Gesetzeslage selbst beschlossen hatte, ist mit übertriebener Selbstkritik  schwerlich zu rechnen. Was wir möglicherweise trotzdem schon im Vorfeld erreichen können, dazu unten mehr!   Großer Erfolg: Absenkung der Mindestbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung Erfreulich ist dagegen die Senkung der Mindestbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Dafür haben wir uns im letzten Jahr mit aller Kraft eingesetzt – die Senkung ist ein Riesenerfolg für den VGSD und alle, die mit uns gekämpft haben! Die Absenkung ist zwingende Voraussetzung dafür, Lösungen auch im Bereich der Altersvorsorgepflicht und in der Folge davon in Bezug auf die Scheinselbstständigkeit zu erreichen. Wie hoch die Absenkung ausfällt, steht nicht im Ergebnispapier. Wir werden für eine Mindestbemessungsgrenze von 450 Euro – wie bei Angestellten – kämpfen. Nur so lässt sich bei Teilzeitselbstständigen und Selbstständigen mit geringem Einkommen eine finanzielle Überforderung durch Krankenversicherungs-Mindestbeiträge und Altersvorsorgepflicht vermeiden. Wir werden das Momentum unserer Kampagne nutzen, um auch den Abbau weiterer Ungleichbehandlungen (insbesondere der höheren Bemessungsgrundlage bei Selbstständigen) zu fordern.   Altersvorsorgepflicht mit (begrenzten) Alternativen zur Deutschen Rentenversicherung Unter den gegebenen Umständen ebenfalls erfreulich ist, dass nicht – wie von uns zwischenzeitlich befürchtet – eine Renten-, sondern „nur“ eine Altersvorsorgepflicht beschlossen wurde. Eine reine Rentenversicherungspflicht wäre – wenn überhaupt – für uns nur akzeptabel gewesen, wenn dann tatsächlich alle Berufsgruppen, auch z. B. Beamte, Abgeordnete, Richter und Soldaten, einbezogen worden wären. Es wird also neben der Einzahlung in die Rentenversicherung auch die Möglichkeit geben, auf andere Weise vorzusorgen („opt-out“). Diese private Vorsorge muss jedoch insolvenzsicher geschehen. Dies ist momentan zum Beispiel bei Basisrenten („Rürup-Rente“) und Direktversicherungen gegeben. Auf Direktanlagen in Immobilien und Investmentfonds trifft es nicht zu. Wir werden uns dafür einsetzen, dass hier möglichst breite Wahlmöglichkeiten bestehen und diese nicht zu eng gefasst werden. Attraktiv fänden wir zum Beispiel die Möglichkeit, auch in berufsständische Versorgungswerke anzulegen, die bisher allerdings nur kammerpflichtigen Selbstständigen offenstehen.   Gründer müssen nicht von Anfang an voll bezahlen Der Begriff „gründerfreundlich“ deutet darauf hin, dass nach der Gründung die Altersvorsorgepflicht nicht sofort in vollem Umfang, sondern verzögert oder gestaffelt greift. Das ist positiv, denn in der Gründungsphase benötigen Selbstständige jeden Euro, um Investitionen in den Geschäftsaufbau und den zugleich bestehenden Lohnausfall kompensieren zu können. Es ist sinnvoll, sie dann schrittweise an die Altersvorsorge heranzuführen.   Wer ist betroffen? Wer der neuen Pflicht unterliegen wird und wer nicht, das ist eine der spannendsten und wichtigsten Fragen für die Akzeptanz der Regelung. – Alle bzw. nur die Selbstständigen, „die nicht bereits anderweitig abgesichert sind“, heißt es im Ergebnispapier. Als bereits abgesichert gelten dürften zum einen die bereits jetzt obligatorisch abgesicherten Selbstständigen, insbesondere
  • die kammerpflichtigen Freiberufler, die in berufsständische Versorgungswerke einzahlen müssen (bzw. dürfen),
  • Landwirte, die über ein eigenes Sozialversicherungssystem (SVLFG) verfügen,
  • selbstständige Künstler und Publizisten, die via Künstlersozialkasse in der Deutschen Rentenversicherung (DRV) pflichtversichert sind,
  • die schon jetzt in der DRV pflichtversicherten selbstständigen Lehrer, Handwerker (zeitlich begrenzt) sowie weitere Berufsgruppen. In Bezug auf diese werden wir uns dafür einsetzen, dass auch sie von den Opt-out-Möglichkeiten profitieren!
  Was ist mit bereits Selbstständigen? Wer bisher nicht obligatorisch in eines dieser Systeme einzahlen musste, hat zumeist privat für das Alter vorgesorgt und sich darauf verlassen, dass er oder sie auch weiterhin den dafür aufgenommenen Immobilienkredit abzahlen, den auf Jahrzehnte abgeschlossenen privaten Rentenversicherungsvertrag bedienen kann usw. Wenn man die Formulierung im Sondierungspapier ernst nimmt, müssten auch diese Selbstständigen außen vor bleiben, denn auch sie haben ja „bereits anderweitig vorgesorgt“. Ansonsten würde man sie dafür bestrafen, dass sie langfristig für ihr Alter Vorkehrungen getroffen haben. In der Vergangenheit gab es mehrfach Planungen, nur Selbstständige oberhalb eines bestimmten Alters zu verschonen. Dies erscheint uns nicht ausreichend, denn z. B. auch ein Handwerker, der sich in jungen Jahren selbstständig macht und mit einer Immobilie für sein Alter vorsorgt, verdient Rechtssicherheit. Eine Einzelfallprüfung der Vermögensverhältnisse von Millionen von Selbstständigen daraufhin, ob ihre Altersvorsorge hoch genug ist oder nicht, und auch daraufhin, was daraus an Vorsorgepflichten folgt, wäre mit einem enormen Verwaltungsaufwand und Prozessrisiko verbunden. Diese Form von Bürokratie bleibt uns hoffentlich erspart. Die einfachste und pragmatischste Lösung wäre es deshalb, nur künftige Selbstständige in die Altersvorsorgepflicht einzubeziehen. Im Gegensatz zu bereits Selbstständigen könnten sie die Entscheidung für oder gegen die Selbstständigkeit in Kenntnis der neuen Regelungen treffen und hätten die Möglichkeit, sich auf diese einzustellen. Bestehenden Selbstständigen würde weiterhin die Möglichkeit einer freiwilligen Absicherung in der DRV offenstehen. Das wollen wir fordern.   Beitragssatz und Bemessungsgrundlage Der Beitrag muss einkommensabhängig festgelegt werden mit einer Mindestbemessungsgröße von 450 Euro. Auf keinen Fall darf man den Fehler wiederholen, hohe Mindestbeiträge zu erheben. Bei der Beitragsbemessung anhand des Gewinns muss berücksichtigt werden, dass dieser dem Arbeitgeber-Brutto entspricht, also den Arbeitgeber-Anteil zur Sozialversicherung enthält und damit rund 20 Prozent höher ist als das Arbeitnehmer-Brutto und damit die Bemessungsgrundlage bei Angestellten. Deshalb muss man den Gewinn entweder zunächst um diese 20 Prozent kürzen oder aber einen niedrigeren Beitragssatz für Selbstständige festlegen. Einem Beitragssatz zur DRV von 18,6 Prozent für Angestellte entspräche demnach ein Beitragssatz von 15,5 Prozent für Selbstständige. Dies ist wohlgemerkt keine Vergünstigung für Selbstständige, sondern der niedrigere Beitragssatz gleicht lediglich die höhere Bemessungsgrundlage aus. Eine analoge Korrektur der Bemessungsgrundlage bzw. des Beitragssatzes müssen wir dann allerdings auch für die Kranken- und Pflegeversicherung erreichen (vergleiche oben). Nur so kann vermieden werden, dass sich Steuern und Beiträge bei Selbstständigen zu einer Grenzbelastung von  über 50 Prozent des Einkommens addieren.   Gilt wie bisher der „halbe Regelbeitrag“ oder zahlt man künftig bis zur Beitragsbemessungsgrenze? Eine weitere, ganz entscheidende Frage ist, ob Selbstständige wie bisher bei der freiwilligen Mitgliedschaft ihre Zahlungen auf den so genannten „halben Regelbeitrag“ beschränken können oder ob sie – als (dann) Pflichtmitglied – bis zur Beitragsbemessungsgrenze einen prozentualen Beitrag zahlen müssen. Wir vermuten von der Formulierung her, dass letzteres geplant ist. Das könnte teuer werden. Entsprechend müssen wir hier Klarheit gewinnen und dies auch miteinander diskutieren. Bitte nutzt die Kommentarfunktion unten …   Im Gegenzug wollen wir Rechtssicherheit! Die Einführung einer Altersvorsorgepflicht bzw. einer „Rentenversicherungspflicht mit Opt-out“ bedeutet einen starken Einschnitt für uns Selbstständige, der unsere bisherige finanzielle Selbstbestimmung deutlich einschränkt. Wir sollten ihn nur akzeptieren, wenn wir im Gegenzug endlich Rechtssicherheit in Bezug auf Scheinselbstständigkeit erhalten. Das Statusfeststellungsverfahren muss sich auf die Bekämpfung echten Missbrauchs konzentrieren. Maßstab dabei sollte insbesondere die Höhe des Verdienstes im Verhältnis zu vergleichbaren Tätigkeiten im Angestelltenverhältnis sein. Wer pro Stunde deutlich mehr verdient als vergleichbare Angestellte, sollte nicht nachträglich als scheinselbstständig klassifiziert werden können. Das Verfahren sollte stärker die Wünsche und Eigeneinschätzung der betroffenen Selbstständigen berücksichtigen, und abweichende Entscheidungen sollten Wirkung nur für die Zukunft und nicht weit in die Vergangenheit haben. Die Bereitschaft der DRV, ein rechtssicheres und weniger bürokratisches Statusfeststellungsverfahren einzuführen, dürfte mit Einführung einer Altersvorsorgepflicht deutlich zunehmen. Die zu schaffende Rechtssicherheit muss dann allerdings für alle Selbstständigen gelten, auch für diejenigen, die z. B. aufgrund ihres Alters oder ihrer bereits bestehenden Selbstständigkeit von der Altersvorsorgepflicht befreit sind.   Fazit Sowohl die Absenkung der Mindestbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung als auch die Verhinderung einer Rentenversicherungspflicht nur für Selbstständige sind große Erfolge; für diese haben wir (und andere) lange gekämpft. Wir müssen uns nun auf die Einführung einer Altersvorsorgepflicht einstellen. Weder kommt eine Bürgerversicherung unter Einbeziehung der Beamten noch eine Rentenversicherungspflicht nur für Selbstständige noch können wir den bisherigen Status quo realistischerweise bewahren. In diesem sich neu ergebenden Rahmen müssen wir nun den Schwerpunkt darauf setzen, eine möglichst sinnvolle und für uns bezahlbare Umsetzung der Altersvorsorgepflicht zu erreichen ­– und die Chancen nutzen, die sich aus der Neuregelung ergeben  (z. B. Opt-out auch für Handwerker und Trainer). Die daraus u. E. resultierenden Forderungen und Positionen haben wir im Beitrag beschrieben. Wir sind gespannt auf eure Meinung dazu und werden versuchen, auf möglichst viele Fragen und Anregungen direkt zu antworten. Auf Grundlage dieses Dialogs mit euch werden wir dann die vorgeschlagenen Positionen prüfen und ggf. ändern und ergänzen. Beitrag von Andreas Lutz

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