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BFS - Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.

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Aktuelle Meldungen und Termine vom BFS
Aktualisiert: vor 39 Minuten 28 Sekunden

Urteil des BSG: Honorar kommt besondere Bedeutung zu und ist ein gewichtiges Indiz für Selbstständigkeit!

Mi, 2017-04-26 13:50
Der 12. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat am 31.03.2017 ein wichtiges Urteil zum Thema Scheinselbstständigkeit gefällt. Die Höhe des Honorars von Selbständigen in Relation zum Verdienst eines Angestellten zählt von nun an als wichtiges Kriterium! Im konkreten Klagefall ging es um  einen Heilpädagogen, der auf Basis von Honorarverträgen im Auftrag des Landkreises Erlangen-Höchstadt als Erziehungsbeistand Jugendliche zu Hause in ihren Familien besuchte und betreute („öffentliche Jugendhilfe“). Er war neben seiner Vollzeittätigkeit vier bis sieben Stunden wöchentlich tätig und erhielt dafür ein Honorar von 40,00 bis 41,50 Euro je Betreuungsstunde. Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) hatte den Heilpädagogen als scheinselbstständig eingeordnet und vom Landkreis Sozialversicherungsbeiträge nachgefordert. Der Landkreis klagte dagegen und bekam vor dem Sozialgericht, Landessozialgericht und jetzt auch dem Bundessozialgericht Recht. Mit dem Urteil ist für alle Selbständigen ein weiterer kleiner Meilenstein im Kampf für mehr wirtschaftliche und soziale Anerkennung erreicht. Details zum Urteil findet Ihr hier: https://www.vgsd.de/bundessozialgericht-fuehrt-honorarhoehe-als-wichtiges-kriterium-fuer-selbststaendigkeit-ein/

Rechtsschutzversicherung für BFS Mitglieder

Mi, 2017-04-19 13:36
Hier die erkämpften Konditionen im Einzelnen:
  • Arbeits-Rechtsschutz (als Arbeitnehmer)
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz
  • Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht (als Arbeitnehmer); Selbstbeteiligung liegt bei diesen Schadensfällen bei € 250,00.
  • Zusätzlich konnten wir auch den Vertragsrechtsschutz versichern – für alle freiberuflichen Mitglieder. Damit müssen BFS MitgliederInnen quasi eine „Erstberatung“ bei einem Rechtsanwalt weitestgehend selbst bezahlen. Im Falle eines Prozesses aber erhalten sie anschließend im Verlauf die finanzielle Unterstützung durch den Versicherer.
Da es sehr ungewöhnlich ist, eine Vertragsrechtsschutzversicherung als Rahmenvertrag für viele Mitglieder zu so einem so günstigen Preis abzuschließen, hat der BFS Konditionen ausgehandelt, die den Umfang der Versicherungsleistungen auf einen Normalfall eingrenzen. Im Detail heißt das: Wir sind dabei davon ausgegangen, dass pro Projekt nicht mehr als € 30.000,00 verdient wird und damit auch der Streitwert einer etwaigen gerichtlichen Auseinandersetzung nicht höher liegen wird. Hierdurch ergeben sich insgesamt mögliche Kosten für Rechtsanwalts- und Gerichtskosten in Höhe von höchstens € 10.000,00. Vor diesem Hintergrund wurde für die Vertragsrechtsschutzversicherung eine Streitwertobergrenze von € 30.000,00 vereinbart. Die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen muss in unmittelbarem Zusammenhang mit Eurer selbständigen Tätigkeit als Editor*in stehen. Die Gesamthöchstersatzleistung je Mitglied/pro Kalenderjahr erstreckt sich auf € 10.000. Grundlage dieser Versicherung wird ein Rahmenvertrag sein, den der BFS mit der Allianz schließt. In diesem Vertrag muss sich der BFS verpflichten, eine jährliche Garantiesumme in Höhe von zunächst € 5.000,00 zu zahlen. Dies bedeutet für den BFS, dass wir den Gruppenvertrag nur dann abschließen können, wenn ca. 100 Mitglieder ein Interesse an dieser Versicherung haben! Hier die ausgehandelten Jahresbeträge inklusive 17% Versicherungssteuer:
  • für nichtselbständige/angestellte Verbandsmitglieder: € 42,00 pro Mitglied
  • für freiberufliche Verbandsmitglieder: € 118,00 pro Mitglied
Wichtig für alle BFS Mitglieder: Damit Ihr bei der nahenden Jahreshauptversammlung am 6. Mai 2017 über den Abschluss des Rahmenvertrages entscheiden könnt, meldet Euch bitte alle, die eine solche Rechtsschutzversicherung im Jahr 2017 abschließen wollen, unter rechtsschutz@bfs-filmeditor.de verbindlich an! Bei etwaigen Fragen könnt Ihr Euch gerne direkt an die Geschäftsführung unter spahr@bfs-filmeditor.de wenden. Diese leitet auch gerne an unseren Ansprechpartner bei der Allianz weiter.

Jahreshauptversammlung BFS 2017

Mi, 2017-04-19 12:48
Wir laden alle Mitglieder des BFS herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein und freuen uns sehr, Euch wieder zu sehen bzw. die vielen neuen Mitglieder kennen zu lernen! Wir wollen mit Euch gemeinsam neue Aktionen und Ziele entwickeln. Die Versammlung findet am Samstag, den 6. Mai 2017 in der Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstrasse 12, 10623 Berlin, statt. Wir starten um 12 Uhr, Ende der Versammlung ist voraussichtlich 19 Uhr. Anschließend laden wir Euch im Restaurant der Filmbühne auf ein Glas Wein und einen Flammkuchen ein! Die Tagesordnung für die Jahreshauptversammlung mit allen Themen, die uns sehr am Herzen liegen, sowie andere wichtige Dokumente zur JHV wurde allen Mitgliedern bereits per mail zugeschickt. Solltet Ihr diese nicht erhalten haben, bitte wendet Euch an die BFS Geschäftsstelle. Falls Ihr weitere für Euch wichtige Themen in die Versammlung einbringen wollt, könnt Ihr uns bis zum 22. April eine Mail schicken. Wir werden die Tagesordnung dann mit Euren Vorschlägen ergänzen! Da wir eine Satzungsänderung planen und diese Euch vor der Mitgliederversammlung dem Wortlaut nach bekannt sein muss, haben wir Euch die aktuelle Satzung ebenso per mail zugeschickt. Falls Ihr nicht persönlich an der Versammlung teilnehmen könnt, übertragt Eure Stimme bitte an eine Vertrauensperson. Dazu habt Ihr die entsprechende Stimmübertragungskarte per mail erhalten. Bitte füllt die Karte aus, unterschreibt sie und sendet uns das gescannte Dokument via mail zu. Alternativ könnt Ihr die Stimmübertragungen auch bis zum 29. April 2017 direkt an die Geschäftsstelle des BFS, Prenzlauer Allee 36 G, 10405 Berlin schicken. Achtung: Jedes Mitglied kann jeweils nur 7 Stimmen wahrnehmen! Und noch einige Infos zur Organisation:
  • allen Mitgliedern aus anderen Städten möchten wir den Anfahrtsweg erleichtern. Der BFS beteiligt sich daher an Euren Reisekosten mit € 50,00 pro Mitglied. Die Rechnungen oder Quittungen dazu gebt Ihr uns entweder bei der JHV oder schickt sie uns zu.
  • Wer eine Unterkunft benötigt oder anbietet, meldet sich bitte so schnell es geht bei der Geschäftsstelle.
  • Wir haben außerdem für Euch ein Zimmerkontingent im Motel One Berlin-Ku'Damm, Kantstraße 10, 10623 Berlin für die Nacht vom 6. Mai auf den 7. Mai 2017 zu einem Zimmerpreis von 69,00 EUR reserviert.
Um Eure Teilnahme an der Jahreshauptversammlung zu bestätigen, bitten wir Euch, uns das  Anmeldeformular, das Ihr erhalten habt ausgefüllt zuzusenden. Alle Dokumente, Informationen oder Fragen zur Jahreshauptversammlung schickt Ihr bitte direkt an mail@bfs-filmeditor.de Zusätzlich laden wir Euch zusammen mit Adobe zu der Veranstaltung "Die Creative Cloud für Editor/Innen" am Sonntag 07. Mai 2017 ein! Hier wollen wir Einblicke in die Arbeit mit Adobes Creative Cloud vermitteln, hauptsächlich die Videosuite/Premiere, aber auch Photoshop, Illustrator, Adobe Stock und Co.. Das Seminar soll kein Ersatz für eine vollwertige Schulung sein, wird Euch aber einen guten Überblick über die Möglichkeiten mit der Creative Cloud vermitteln. Wer Interesse hat, sollte dies in seiner Reiseplanung beachten! Und noch ein kurzer Hinweis zum Schluss: zu der Jahreshauptversammlung sind leider keine Nichtmitglieder zugelassen! Wir freuen uns sehr auf Euch und wünschen allen eine gute Anreise! Mit herzlichen Grüßen, Euer Vorstand

Ehrenpreis für Monika Schindler

Mi, 2017-04-12 13:47
Unser Ehrenmitglied und wunderbare Kollegin Monika Schindler ist die Ehrenpreisträgerin des diesjährigen Deutschen Filmpreises, der am 28.04. in Berlin verliehen wird.
Wir sind stolz und glücklich, dass mit ihr nicht nur eine herausragende Film Editorin geehrt wird, sondern dass diese Ehre zum ersten Mal überhaupt einer Editorin zuteil wird!
Wir gratulieren ihr von ganzem Herzen und hoffen, noch viele weitere Filme von ihr zu sehen! Florentine Bruck
Vorstand BFS

FILMPLUS 2017 - CALL FOR ENTRIES

Di, 2017-04-11 14:40
Ab sofort bittet Filmplus - Festival für Filmschnitt und Montagekunst um Einreichungen für den Wettbewerb um die beste Filmmontage in den Kategorien Spiel- und Dokumentarfilm sowie Kurzfilm. Die Einreichfrist endet am 31. Mai 2017 (Langfilme) und 30. Juni 2017 (Kuzfilme).
Die Wettbewerbe um den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm, den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm (beide mit je 7.500 Euro dotiert) und den Förderpreis Schnitt (dotiert mit 2.500 Euro und ermöglicht durch das Land NRW und die Deutsche Filmakademie) bilden auch in der 17. Ausgabe von Filmplus dessen Herz- und Kernstück.
Für die Langfilmwettbewerbe dürfen Kinofilme mit majoritär deutscher oder österreichischer Produktionsbeteiligung eingereicht werden. Der Kinostart muss im Zeitraum vom 01.06.2016 bis 31.05.2017 in Deutschland oder Österreich erfolgt sein.
Für den Förderpreis Schnitt gilt weiterhin, dass sich Editoren, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben und arbeiten, mit ihren Kurzfilmen – nicht länger als 20 Minuten und nicht älter als zwei Jahre – bewerben können.
Informationen zu den ausführlichen Einreichungsmodalitäten, den Anmeldebogen und weitere Informationen findet ihr unter: www.filmplus.de.
Filmplus freut sich wieder auf schöne Einreichungen von euch, entweder per Mail, Post oder für Kurzfilme über https://filmfreeway.com/festival/Filmplus.

Wir gratulieren: Die Pensionskasse Rundfunk gewinnt bedeutendste Auszeichnung für institutionelle Investoren in Deutschland in der Kategorie „Bestes Risikomanagement“!

Mo, 2017-04-10 14:16
In der Film- und Fernsehbranche sind festliche Preisverleihungen und wertvolle Auszeichnungen weit verbreitet – in der Versicherungsbranche eher eine Seltenheit. Umso mehr freuen wir uns, dass die Pensionskasse Rundfunk eine dieser seltenen Trophäen gewonnen hat! Am Abend des 5. April 2017, wurden zum elften Mal die portfolio institutionell Awards – die bedeutendste Auszeichnung für institutionelle Investoren in Deutschland - vergeben. Dabei hat das Finanzmagazin die Pensionskasse Rundfunk mit einem Award in der Kategorie „Bestes Risikomanagement“ ausgezeichnet. Den Preis hat Judith Rakers übergeben, die auch Mitglied der Pensionskasse ist.
Mehr Details findet Ihr hier (PDF). Silke Spahr

WERDE JETZT MITGLIED IM BFS!

Mo, 2017-04-10 13:49
Erstmals in der 30-jährigen Geschichte des Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. (BFS) haben wir die Möglichkeit, von den TV-Sendern und Produzenten aktiv mehr Geld und mehr Wertschätzung zu fordern. Erstmals können wir als BFS eigene Verhandlungen für gemeinsame Vergütungsregeln und Erlösbeteiligungen aufnehmen.
Wir sind bereit! Aber Du fehlst!
 
Der BFS braucht mehr Mitglieder, um sich gegenüber den Sendern und Produzenten besser behaupten zu können.
 
Wir brauchen alle Editoren an unser Seite, um zu fordern, was die Drehbuchautoren, Regisseure und seit kurzem auch die Kameraleute schon erreicht haben:
  • eine Erfolgsbeteiligung bei der Ausstrahlung Eurer Produktionen – und das auch bei Internetklicks und bei der Auswertung auf DVD oder Blu-ray,
  • eine Beteiligung an den Vertriebserlösen,
  • und das jeweils rückwirkend seit 2002!
Daher unser Appell an Euch: Gestalte Deine Zukunft als Editor gemeinsam mit uns – werde Mitglied im BFS! Dein Engagement kann das Zünglein an der Waage sein, das allen Editoren zu mehr Anerkennung verhilft. Der Vorstand des Bundesverbandes Filmschnitt Editor e.V. Alexander Berner
Sandra Brandl
Florentine Bruck
Stefan Essl
Dietmar Kraus
Julia Oehring
Claus Wehlisch Hier findest du eine Liste der zahlreichen Vorteile und Vergünstigungen als BFS-Mitglied.

Rabatte für BFS Mitglieder beim Erich Pommer Institut

Do, 2017-04-06 12:47
Wir haben mit dem Erich Pommer Institut Rabatte für BFS Mitglieder ausgehandelt! Von nun an erhältst Du als BFS Mitglied einen Rabatt in Höhe von 10% auf alle regulären Seminare des Erich Pommer Instituts in Berlin und München. Das Erich Pommer Institut (EPI) ist einer der führenden Weiterbildungsanbieter in der deutschen und europäischen Medienlandschaft und bietet zahlreiche Seminare und Workshops für Filmschaffende aus allen Bereichen an, geleitet von Profis und Branchenexperten. Das Institut ist Spitzenreiter in Sachen Medienrecht und Medienwirtschaft und hat immer Antworten parat, wenn es um rechtliche und wirtschaftliche Themen der Medienbranche geht. Dabei greift es auf ein großes internationales  Experten- und Branchennetzwerk zurück.

Beim EPI sind  auch zeitlich und örtlich flexible Online-Weiterbildungen möglich!!! Hier geht es zum Programm Weiter

Seminar mit Tobias Marschall

Sa, 2017-04-01 18:19
Das Seminar "Die optimierte Postproduktion" mit Tobias Marschall am 25.3.2017 in Berlin gab einen sehr informativen und unterhaltsamen Überblick über den Workflow und die Projektorganisation im Schneideraum des digitalen Zeitalters. Vom Anlegen der ersten Muster über die Roh- und Feinschnittphase mit der Betreuung von VFX bis zur weiteren Bearbeitung nach Picture Lock lauern viele Hürden und Tücken, die es in den Griff zu bekommen gilt. Es zeigte sich auch an der regen Beteiligung von gestandenen Editoren, wie wichtig es für alle Akteure in der Postprduktion ist, sich über die aktuellen Anforderungen an die Schnittassistenz auf dem Laufenden zu halten.
Im Anschluss an das Seminar gab es eine hochinteressante Diskussion unter den Kollegen darüber, wie wir es schaffen können gemeinsam mit den Assistenten wieder ein eng Verbundenes Team zu bilden und damit nicht nur den Beruf und das Ansehen der Schnittassistenten zu stärken, sondern auch die Arbeitsstandards der Editoren dauerhaft zu sichern.
Ein sehr schönes konstruktives Seminar, das unbedingt wiederholt werden sollte!

Gesa Jäger über TIGER GIRL

Mi, 2017-03-29 14:20
Die Filmeditorin Gesa Jäger stellt eines ihrer aktuellen Projekte vor. Sie hat den Film TIGER GIRL geschnitten, der auf der diesjährigen Berlinale zu sehen war und am 06.April in die Kinos kommt!

1. Welches ist für dich persönlich die stärkste Szene in dem Film?
Die U-Bahn-Prügelei - also der erste heroische Auftritt von Tiger! Das ist eine Szene, in der ich mich schnitttechnisch ziemlich austoben konnte. Ich habe vorher noch nie choreografierte Szenen mit Stunt-Leuten geschnitten und hatte wirklich Respekt davor, diese Action mit der Improvisation zu verbinden. Das hat dann aber großen Spaß gemacht, auch weil das Ausgangsmaterial toll war - von Timon Schäppis Kamera (der über Kopf-Shot mit der Drehung... da hab' ich vor Freude laut gequietscht beim Sichten!) über die angstfreie Tiger (Ella Rumpf), die da richtig mitgekämpft hat bis hin zu den gut ausgeführten Stunts. Wir haben im Feinschnitt dann noch in den Bewegungen von Tiger einzelne Frames rausgenommen, damit sie sich schneller und unberechenbarer bewegt, das macht eine Menge aus.
Über diese Szenen hinaus gibt es aber noch einige andere Sequenzen, die ich immer wieder gern sehe, z.B. die "Level 2"-Phase wenn Tiger und Vanilla im Einkaufscenter Taschenkontrollen durchführen und am Ende austesten, wie weit sie dabei gehen können.

2. Welche Szene hat Dich am meisten Arbeit gekostet?
Ich glaube, ich kann das gar nicht auf eine einzelne Szene beschränken. Was mich bzw. uns am meisten Arbeit gekostet hat, war das Formen der Figuren - ihren Entwicklungen einen nachvollziehbaren Fluss zu verleihen. Bei einem Impro-Film decken die SchauspielerInnen mit ihrem Spiel in den Szenen ja viel mehr ab als bei einem Film mit konventionellem Drehbuch, weil nie ganz klar ist, an welche Stelle des Films eine Szene am Ende wandern wird. Das heißt, es gibt vielleicht im Spiel einen tollen, magischen Moment, um den man die Szene baut - später im Prozess merkt man aber, dass diese Eigenschaft der Figur so früh oder spät im Film gar nicht zur Entwicklung passt und: zack - fällt plötzlich die ganze Szene und man fängt wieder von vorn an.
Wir haben dafür Grafiken gebaut, in denen wir z.B. die Stärke jeder der beiden Figuren pro Szene farblich dargestellt haben um einen Überblick zu gewinnen, wie die Entwicklung der Figuren genau ist. Dann haben wir unsere Wünsche an die Entwicklung daneben gestellt und sind dann sehr genau an jede Szene heran gegangen, haben jede Aussage und die Haltung der beiden Schauspielerinnen überprüft und versucht, in die von uns gewünschte Richtung zu arbeiten.

3. Was war besonders an der Zusammenarbeit mit dem Regisseur?
TIGER GIRL war für mich die zweite Zusammenarbeit mit Jakob Lass und zurzeit arbeiten wir schon am dritten gemeinsamen Film. Es ist toll zu merken, wie das Vertrauen wächst und dass wir inzwischen wissen, wann wir uns Raum geben und wann in die konzentrierte, gemeinsame Arbeit gehen müssen, damit wir am besten voran kommen.
Wir sprechen viel darüber, wie wir arbeiten wollen und wenn wir nicht weiter kommen oder verkrampfen, weil der Druck zu groß ist, können wir auch einfach gemeinsam was Albernes oder Lockerndes machen.
Jakob ist auf jeden Fall jemand, der die Montage liebt und weiß, welches Gewicht im Impro-Film auf ihr liegt. Deshalb ist für uns beide ein langer Schnittzeitraum - wie in diesem Fall gut neun Monate - sehr wichtig.
Das war schon bei LOVE STEAKS so und hat sich nun bei TIGER GIRL wiederholt: Jakob treibt mich dazu an, all die "Schnitt-Regeln", die aus Ausbildungszeiten und der Seherfahrung in meinem Unterbewusstsein verankert sind zu überwinden und mich nicht zu fragen "Geht das?" oder "Darf ich das?", sondern "Was bewirkt das?".

4. Und warum sollte man sich den Film unbedingt im Kino ansehen?
Es ist schwer, die Frage zu beantworten, ohne zu viel zu verraten. Für mich geht es um Selbstbewusstsein und Selbstermächtigung. Darum, Dinge erreichen zu können, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie in einem stecken - und trotzdem demütig zu sein.
Wem gerade nach einem Film ist, der vor Kraft strotzt, unkonventionelle Wege geht und das System, in dem wir uns bewegen infrage stellt ohne dabei pädagogisch zu sein, sollte sich TIGER GIRL jedenfalls unbedingt ansehen! #Filmtipps

Werkstattgespräch mit BFS-Mitglied Gesa Marten beim Internationalen Frauenfilmfestival 2017

Di, 2017-03-28 16:53

WERKSTATTGESPRÄCH

Was will ich wie erzählen? - Werkstattgespräch zur Dramaturgie
im Dokumentarfilm mit Gesa Marten

Do 06.04., 13.30 Uhr, Kino im U, Dortmund

 

Gesa Marten

 

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln 4. - 9. April 2017

Was will ich wie erzählen? 
Ein Werkstattgespräch zur Dramaturgie im Dokumentarfilm mit Gesa Marten

Gesa Marten zählt zu den renommiertesten Filmeditorinnen in Deutschland. Sie hat bei mehr als 60 Filmen, darunter Dokumentarfilme wie Vom Ordnen der Dinge (2013) oder die Langzeit-Trilogie Was lebst du? - Was du willst - Wo stehst du? (2004-2012) sowie Spielfilme wie Fräulein Stinnes fährt um die Welt (2009) undLowLights (2010), mitgewirkt. Ihre Montagearbeit wurde mehrfach durch Nominierungen und Preise ausgezeichnet (Deutscher Fernsehpreis, Deutscher Kamerapreis, Filmplus-Bild Kunst Schnitt Preis).

Gesa Marten ist Professorin für künstlerische Montage an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Im Workshop gibt sie für alle Interessierten Einblicke in ihre Arbeit als Editorin und Dramaturgin am Beispiel des Dokumentarfilms Seht mich verschwinden (FEMMEfille, 2015).

Der Film von Kiki Allgeier (Montage: Gesa Marten) erzählt die Geschichte von Isabelle Caro, die im Jahr 2007 für Aufsehen sorgte, als sie sich nackt mit nur 32 Kilo Körpergewicht für die „No-Anorexia“-Kampagne des italienischen Modelabels Nolita von Starfotograf Oliviero Toscani abbilden ließ.

Moderation: Prof. Sandra Hacker

In Kooperation mit dem Masterstudiengang Film der FH Dortmund

Eintrittspreise
VVK: 12 € / erm. 10 €
TK: 13 € / erm. 11 €

Festival-Akkreditierungen für Studierende und Schüler*innen (ab 18 Jahren) sind für eine Gebühr von 20,- Euro erhältlich.

Das gesamte Programm des Festivals und Infos: 
frauenfilmfestival.eu, Telefon: 0231-5025162 
Vorverkauf: westticket.de

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Das Festival wird gefördert und unterstützt von:

-----------------------------------------------------------
Stefanie Görtz 
Film programms / PR & Communication 
mobile: ++49-170-2037198
goertz@frauenfilmfestival.eu -----------------------------------------------------------  on behalf of the client: 
Dortmund | Cologne IWFF International Women’s Film Festival
4 - 9 April 2017 in Dortmund
Postal adress: Küpferstrasse 3_D-44122 Dortmund
www.frauenfilmfestival.eu
https://www.facebook.com/IFFF.Dortmund.Koeln/?ref=hl
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Nominierungen Deutscher Kamerapreis

Do, 2017-03-23 18:20
Die Nominierungen für den Deutschen Kamerapreis sind bekanntgegeben worden und unser Kollege Konrad Kirstein ist für seinen Schnitt für
"ZDF.reportage: Die Jetpiloten - Bundeswehrflieger im Prüfstress" nominiert. Wir sagen an dieser Stelle : "Herzlichen Glückwunsch"! Natürlich beglückwünschen wir auch alle anderen Nominierten! http://www.deutscher-kamerapreis.de/wp-content/uploads/2017/03/20172203_Nominierungen_Liste.pdf BFS, Florentine Bruck

Stellungnahme des BFS zum Einbehalten der Gage, während eines laufenden Statusfeststellungsverfahrens

Di, 2017-03-14 16:47

Die Tätigkeit des Filmeditors ist ein künstlerischer Beruf, der eine Miturheberschaft am audiovisuellen Werk begründet

Die urheberrechtliche Relevanz der kreativen Arbeit der Editoren wird weltweit anerkannt und in der Branche durch die Kategorie „Schnitt“ bei allen großen Auszeichnungen dokumentiert. Es werden national (”Deutscher Filmpreis”, „Deutscher Fernsehpreis“,“Deutscher Kamerapreis“), auf europäischer Ebene („European Film Award“, BAFTA Award for Best Editing ) und mit den Academy Awards, Jury Award Sundance Festival, um nur einige Preise zu nennen, gewissermaßen auch global Filmpreise für diese künstlerische Leistung vergeben. 

Der Editor hat eine komplexe, eigenständige, programmgestaltende Tätigkeit innerhalb der Film- und Fernsehbranche. Dies umschließt alle Medienbereiche wie z.B. Spielfilm, Werbefilm, Dokumentarfilm, Webfilm, Magazinbeiträge, Reportagen, Musikvideos u.a.

 

Die meisten in Deutschland tätigen Editoren sind nicht fest bei Fernsehsendern oder Produktionen angestellt, sondern arbeiten projektbezogen für bestimmte Produktionsfirmen.

Ob ihre  Tätigkeit in der steuerrechtlichen und sozialversicherungsmäßigen Position eines Selbständigen oder in der Position eines ”auf Produktionsdauer abhängig Beschäftigten” erfolgen soll – darüber streiten sich die Gemüter. 

 

Nach den Richtlinien der Deutschen Rentenversicherung Bund ist die Entscheidung hierüber eine Einzelfallentscheidung, so dass jeder Editor gezwungen wird, für jedes einzelne Projekt, an dem er arbeitet, auch einen entsprechenden Antrag auf Feststellung seines Status zu stellen, wenn die Produktionsfirma es von ihm fordert.

Die Produktionsfirmen tun dies, um Rechtssicherheit in punkto Sozialversicherungsstatus zu erlangen. Obwohl dem BFS keine Gerichtsurteile bekannt sind, in denen die Programmgestaltung des Filmeditors nicht anerkannt wurde, behalten sich immer mehr Produktionsfirmen vor, zwischen 20 bis 60% der Gage, immer ausgehend von den Arbeitgeberanteilen, mindestens bis zu dem Zeitpunkt, wo eine Behörden-Entscheidung vorliegt, einzubehalten. Diese ”Rückstellungen” werden den Auftragnehmern  - den Filmeditoren - zumeist in die Verträge hineingeschrieben.

Dieses immer stärker um sich greifende Gebaren der Film-/ TV-Produktionsfirmen ist aus Sicht des BFS für die selbständig arbeitenden Editoren untragbar.

Endlich muss zu einem sinnvollen Verfahren übergegangen werden, das ein  künstlerisches und zugleich existenzsicherndes freiberufliches Wirken der Filmeditoren ermöglicht! Dazu könnte aus unserer Sicht ein vereinfachtes Verfahren beitragen, in dem eine Mitgliedschaft in der KSK (oder eine nachweisbare private Absicherung) zum Kriterium für eine selbständige Tätigkeit wird. 

 

Denkbar ist auch, die Mitgliedschaft in einem Berufsverband als Kriterium zu nehmen, denn hier wird durchgehend von Filmeditoren auszugehen sein, die eine künstlerisch-selbständige Tätigkeit ausführen.

ungeSCHNITTen am 9.03.2017 im Kino der dffb Berlin, Moderation Anne Fabini und Julia Oehring

Mo, 2017-03-13 16:47
Unter dem Titel „Im Schnitt: SEHR GUT!“

begaben wir uns diesmal auf die Suche nach Beurteilungskriterien für den Filmschnitt.

Mit unseren Gästen Olla Höf, Hansjörg Weißbrich und Gesa Jäger haben wir darüber diskutiert, wie wir unsere eigene und die Arbeit unserer Kolleg*innen wahrnehmen und beurteilen. Am Ende des Gespräches standen viele interessante Gedanken zur Montage und die Erkenntnis, dass es in der Frage nach der Beurteilung von Montage nur Annäherungen geben kann. Sich über Montage Gedanken zu machen und darüber auszutauschen ist ein ständiger und sehr bewegender Prozeß, der für uns sehr wertvoll ist und über den wir uns mitteilen.

FOKUS FILMSCHNITT an der Filmakademie Ludwigsburg

Mi, 2017-03-01 18:14
Am 24. Februar fand an der Filmakademie Ludwigsburg der Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe des BFS in Kooperation mit der Filmakademie statt. Unter dem Titel FOKUS FILMSCHNITT stellen hier BFS-Mitglieder im Caligari-Kino aktuelle Filmwerke vor. Im Anschluss folgt ein moderiertes Publikumsgespräch. Am Nachmittag geben die geladenen Filmeditoren dann Einblicke in ihre Montagearbeit, es können Rohschnitte, alternative Fassungen und Herangehensweisen besprochen werden. Die Seminar-Veranstaltung ist Bestandteil des Studienplans und richtet sich in erster Linie an Schnittstudenten der Filmakademie und BFS-Mitglieder, ist aber offen für alle Interessierten. Die Filmgespräche werden moderiert von Ronald Scharf (BFS) und Sascha Seidel (BFS).

Bei der Auftaktveranstaltung gab Filmeditor Kaya Inan Einblick in seine preisgekrönte Montagearbeit zu ABOVE AND BELOW (u.a. Filmplus Schnittpreis und Schweizer Filmpreis). Im Filmgespräch gab er Auskunft über seine Arbeitsweise im 11-monatigen Montageprozess, die speziell bei dieser Produktion des öfteren zu unkonventionellen Schnittentscheidungen führte. Kaya ermutigte die Teilnehmer dazu, auf ihre Intuition zu vertrauen und bei jedem Projekt eine angemessene Schnittzeit zu verhandeln.
Neben Montage-Studenten des zweiten, dritten und vierten Jahrgangs besuchten das Seminar auch einige BFS-Mitglieder, interessierte Alumni sowie Mitarbeiter der Filmakademie. Wir hoffen auf weitere spannende Vorträge und damit eine verstärkte Sichtbarkeit des BFS.

Heidrun Schweitzer über FÜNF STERNE

Mi, 2017-02-22 11:29
Ab sofort stellen BFS-Mitglieder hier ihre aktuellen Projekte vor. Den Anfang macht Heidrun Schweitzer mit ihrem Film FÜNF STERNE, der gerade auf der Berlinale zu sehen war und im Mai 2017 in die Kinos kommt. 1. Welche Szene in FÜNF STERNE findest du am stärksten? Es gibt einige starke Szenen. Und da sie so unterschiedlich sind, in ihren Qualitäten, kann ich mich kaum für eine entscheiden. Aber ich finde eine Szene besonders witzig. Sie wurde im Schneideraum unter dem Titel "Frida Kahlo“ gehandelt, und wer den Film gesehen hat, weiß sofort wovon ich rede. Es ist ein herrlicher Schlagabtausch zwischen Annekatrin Hendel, der Regisseurin, und Ines Rastig, ihrer besten Freundin und Protagonistin. Ich muss IMMER lachen - ganz gleich, wie oft ich diese Passage schon gesehen und überarbeitet habe. 2. Welche Szene hat Dich am meisten Arbeit gekostet? Am meisten Arbeit hat mich gekostet, dass es im Rohmaterial zunächst wenig klar erkennbare Szenen gab. Zwei Freundinnen, die vier Wochen in einem Hotelzimmer verbringen: da entsteht eher so eine Art Alltag. Es wird viel geredet und nebenbei finden viele kleine Aktionen statt. Wir haben die klar erkennbaren Szenen geschnitten und in eine Abfolge gebracht. Das hat aber nicht funktioniert - es war irgendwie hölzern und hat beim Sichten wenig Spaß gemacht.
Dann gab’s eine Planänderung und ich habe 'Tage' geschnitten. Also die Drehtage extrem verdichtet. Das war Arbeit, aber die Lösung. Kleinigkeiten, die keine 'Szene' wert schienen, waren drin. Wie hier mal eine Flasche Wein öffnen, da eine Zigarette auf dem Balkon, ein schöner Song über Youtube oder rumhängen und Chips essen. Und plötzlich war alles viel lebendiger und wir hatten Spielmasse. Und von dort aus haben wir dann Strukturarbeit gemacht, die immer kleinteiliger wurde. 3. Der Film ist eine Art dokumentarisches Kammerspiel. Hat das den Montageprozess erschwert? Dass der Film konsequent im Hotelzimmer bleibt, haben wir in der Montage sogar noch forciert. Das war also kein Problem - im Gegenteil. Wir mussten nur darauf achten, ‚Echoraum’zu schaffen - also die kleinen Pausen, die man als Zuschauer braucht, um kurz Luft zu schnappen und das, was man gesehen hat, gedanklich weiterzuführen.
Etwas kniffliger waren die Schnittstellen. Gute Schnittbilder kann man in einem Hotelzimmer an einer Hand abzählen. Da musste ich viel probieren und ab und zu auch etwas gröber holzen. Aber eigentlich passt ein kantiger Schnitt ganz gut zu diesem Film. 4. Was war besonders an der Zusammenarbeit mit der Regisseurin? Annekatrin ist klar und unerschrocken. Da macht es Spaß, beherzt Entscheidungen zu treffen. Und obwohl der Film für Annekatrin in emotionaler Hinsicht nicht leicht war, haben wir wirklich viel gelacht. Selbst dann, wenn wir in Not waren, weil Sachen nicht funktioniert haben. 5. Und warum sollte man sich den Film unbedingt im Kino ansehen? Ich möchte niemanden zu einem Film überreden. Was ich aber vielleicht sagen kann: FÜNF STERNE dreht sich um Ines, eine Frau mit Galgenhumor, in akuter Lebenskrise. Und für diese Krise gibt es nicht nur einen Grund, die Probleme häufen sich. Dadurch ist der Film reich an existenziellen Themen. Das ist mir auch bei der Sichtung mit Freunden aufgefallen: jeden hat etwas anderes berührt. Und jeder hat einen etwas anderen Film gesehen. Somit sind also die Chancen gut, dass der Film einen auf irgendeine Art greift.

Preis der Deutschen Filmkritik

Di, 2017-02-21 12:39
Unsere Kollegin Heike Parplies hat den diesjährigen Preis der Deutschen Filmkritik, in der Kategorie Schnitt, für Ihre Arbeit zu "Toni Erdmann" gewonnen. Wir gratulieren ihr sehr herzlich dazu!

Rabatte für Workshops und Masterclasses an der BAF

Do, 2017-02-16 14:56
BFS Mitglieder erhalten 25% Rabatt auf alle Workshops und Masterclasses des BAF.
Bei der allerersten Buchung bekommt man eine Gutschrift von 100 Euro, in dem Fall aber ohne den Rabatt von 25%.
Die Liste des Angebotes findet man hier: https://www.fernsehakademie.de/workshops/

Im oberen Teil der Webseite stehen die Workshops, weiter unten sind die Masterclasses zu sehen.  Bitte bei der Anmeldung darauf achten, immer eure URL von eurem Profil auf der Webseite mitzuschicken.  Dadurch weiß die Bayrische Filmakademie, dass ihr Mitglied im BFS seid!

Jour Fixe 6.2.2017 Berlin

Mi, 2017-02-08 12:43
Am 6.2.2017 fand in Berlin der Jour Fixe zum Thema Gagen statt.
Rund 30 Kollegen fanden sich in der Zunftwirtschaft ein und diskutierten angeregt, wie es um die aktuelle Gagensituation unter den Editoren bestellt ist. Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Was können wir gemeinsam tun, um unsere Situation zu verändern? Wir danken allen Teilnehmern für ihre Offenheit und die konstruktiven Diskussionsbeiträge. Es war ein sehr inspirierender Abend und wir werden Eure Anregungen in unsere weitere Arbeit einfließen lassen.

Ich danke Euch sehr! 
Julia

Vorteile für BFS-Mitglieder

Fr, 2017-02-03 17:23
Was bringt DIR eine Mitgliedschaft im BFS?
  • Der BFS bietet ein Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen, mit denen Du Dich in einem geschützten Raum über technische, kreative Fragen, Gagen, Verträge oder Ideen austauschen kannst.
  • Über das interne Email-Forum des BFS erhältst Du zu allen technischen, wirtschaftlichen und allen anderen berufsspezifischen Fragen in kürzester Zeit Expertentipps = für jedes Problem gibt es eine Lösung.
  • In Hamburg, Berlin, Köln und München kümmern sich regionale Ansprechpartner um die Belange der Editoren und Schnittassistenten. Sie organisieren regelmäßig Jour Fixes und Stammtische, zu denen Du jederzeit herzlich eingeladen bist.
  • Der BFS lädt Dich ebenfalls ein, in Werkstattgesprächen über unsere Arbeit als Editoren zu sprechen und bietet Raum für Diskussionen.
Unsere neuen Mitgliederservices! DER BFS bietet seinen Mitgliedern über das Netzwerk und den fachlichen Austausch hinaus folgende exklusive Leistungen:
  • Persönliche Beratung bei Gagen- und Vertragsfragen
  • Zugang zu Rahmenverträgen des BFS mit Rechtsanwälten
  • Checkliste für Dienst- und Werkverträge
  • Spezifische AGBs
  • Webseite mit Steckbriefen aller Mitglieder, detaillierten Suchfunktionen und Liste der verfügbaren Editoren für potenzielle Auftraggeber
  • Regelmäßig erscheinender Editors Guide mit einem Verteiler an die deutschen Produzenten und Postproduktionshäuser
  • Schlichtungsstelle für Streitigkeiten mit Produzenten
  • Inanspruchnahme der ver.di-Mitgliederservices
  • Erleichterte Zugänge zur KSK, Pensionskasse Rundfunk
  • Vergünstigte Presseausweise für journalistisch tätige Editoren
  • 20%ige Rabatte auf die Software des BFS-Kooperationspartners AVID
  • Vergünstigungen bei diversen Veranstaltungen, wie BFS-Zugangscodes zur Berlinale, Sonderkonditionen bei der Soundtrack Cologne, Changing the picture und weiteren relevanten Events.
  • Seminare und Fortbildungen zu technischen Neuerungen, Altersvorsorgen,
  • Verhandlungs- und Schlichtungstechniken Techniken und viele weitere berufsspezifische Herausforderungen
  • Und als Begrüßungsgeschenk für jedes neue Mitglied: „Wir Kreative! Das Selbstverständnis einer Branche“ von Lisa Basten

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