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Berufsvereinigung Filmton e. V.

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Aktualisiert: vor 2 Stunden 35 Minuten

Zuwachs bei den bvft-Sponsoren

Mi, 2017-02-15 17:39

Wir freuen uns, dass die Liste unserer Sponsoren erneut länger geworden ist. Mit den Firmen SoundBits aus Ludwigsburg, Shapingwaves aus Berlin und The Soundcatcher aus Ulm kamen in jüngster Zeit drei weitere Hersteller von Soundeffekten zu den Firmen hinzu, welche die bvft durch vergünstigte oder kostenlose Produkte für Mitglieder unterstützen.

Seit 2011 steht SoundBits für hochwertige Sound Effect Libraries verschiedenster Genres. Von Ambiences über Hard Effects bis hin zu Specials wie Whooshes und Cinematic Impacts ist alles dabei was man in der Tonpostproduktion so brauchen kann. bvft-Mitglieder erhalten satte 25% Preisnachlass beim Einkauf im Webshop, was auch für bereits reduzierte Bundles gilt.

Besonders erwähnen wollen wir auch, dass sich die Firma SoundBits außerdem für eine Fördermitgliedschaft entschieden hat. Vielen Dank dafür!

Shapingwaves aus Berlin produziert Soundeffekt und Atmosammlungen. Die detaillierten Kollektionen bieten Aufnahmen von verschiedenen Orten rund um die Welt wie auch Ungewöhnliches. Stethoskopaufnahmen des menschlichen Körpers, uralte Industriemaschinen, isolierte Aufnahmen einzelner Insekten oder Bienenschwärme finden sich zum Download auf der Website. Shapingwaves bietet bvft-Mitglieder 15% Rabatt auf deren Käufe.

Field-Recordist und Sound-Effects-Creator Andreas Usenbenz bietet seit 2012 unter dem Label The Soundcatcher Sound Packs zu bestimmten Themen an. Daneben stellt er viele seine Sound Effekte auch einzeln zum Download zur Verfügung. The Soundcatcher bietet außerdem Multi-User Lizenzen, gestaffelt nach Anzahl der Benutzer an. Auch hier zahlt man als bvft-Mitglied 15% weniger.

Zusammen mit den Firmen MediaSoundHamburg/iffma, Blickpunkt:Film, Professional Production und boom-library sind es nun insgesamt sieben Sponsoren die wir auf unserer Liste nennen dürfen. An dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank und auf weitere gute Zusammenarbeit!

Mitglieder finden die jeweiligen Rabattcodes nach dem Login im internen Mitgliederbereich der bvft-Website.

 

Wir trauern um Wolfgang Schuhkrafft

Di, 2017-02-14 01:02

Leider hat uns heute die traurige Nachricht ereilt, dass unser Ehrenmitglied Wolfgang Schuhkrafft im Alter von nur 67 Jahren verstorben ist. Wir sprechen seiner Familie und seinen Freunden unser tiefstes Beileid aus. Er wird uns lange in Erinnerung bleiben.

Wolfgang Schuhkrafft war einer der bekanntesten und einflussreichsten Originaltonmeister Deutschlands und einziges Ehrenmitglied der bvft. Die von ihm aufgenommenen Dialoge und O-Töne prägten ein Stück deutscher Filmgeschichte. Während seiner über fünfundzwanzigjährigen Schaffenszeit, war er für die Originaltonaufnahmen so bekannter Filme wie Gloomy Sunday, Männerpension oder Good Bye Lenin verantwortlich. In der bvft waren viele Mitglieder persönlich mit ihm befreundet.

Als Wolfgang Schuhkrafft 2014 zum Ehrenmitglied der bvft vorgeschlagen wurde, lobte bvft-Mitglied Andreas Turnwald ihn „für seinen Willen, stets einen zweiten Angler bei der Produktion durchzusetzen und diesen dabei auch am Set auszubilden. Mit seinem psychologischen Geschick am Set und seinem hohen Qualitätsanspruch bei der O-Tonaufnahme sei er ein Vorbild für spätere Generationen von Originaltonmeistern geworden.“

Die Beisetzung findet im engsten Kreis der Familie statt. Diese bittet im Wolfgangs Namen, statt Blumen und Kränzen, um eine zweckgebundene Spende zugunsten der Diakoniestation Stichwort „SAPV – Auto“, Sparkasse Lüchow-Dannenberg IBAN DE36 2585 0110 0042 0182 67.

Der bvft Filmton Guide 2017 ist da!

Mi, 2017-02-08 18:03

Die Berufsvereinigung Filmton (bvft) veröffentlicht in diesem Jahr bereits in siebter Auflage das bei Branche und Filmtonprofis beliebte Nachschlagewerk. Die kostenlose Publikation wird am 11. Februar 2017 beim Empfang der Filmschaffenden Verbände im Rahmen der Berlinale der Öffentlichkeit präsentiert und kann ab sofort bei der bvft bestellt werden.

Der bvft Filmton Guide 2017 enthält Fachartikel, nach Berufsbildern sortierte Profile von Mitgliedern der Berufsvereinigung Filmton (bvft) und des Verbands österreichischer Sounddesigner (VOESD), sowie die aktualisierte bvft-Gagenempfehlung für Setton- und Tonpostproduktionsberufe. Produzenten, Regisseure und Postproductionhauser unterstützt der Guide bei der Suche nach geeigneten Filmtonschaffenden.

Mit insgesamt 560 Seiten ist der Filmton Guide 2017 erneut deutlich umfangreicher als die Vorjahresausgabe. Die hohe Seitenzahl begründet sich im stetigen Zuwachs von Filmtonschaffenden, die in der bvft organisiert sind.
Für die neue Ausgabe wurden viele der enthaltenen Fachartikel und Anleitungen aktualisiert. Sie bieten praktische Hilfestellungen und Informationen zu wichtigen Fragen und Themen rund um den Filmton.

bvft-Vorstandsmitglied Christoph Oertel anlässlich der Veröffentlichung des 7. Filmton Guides: „Ich freue mich, dass der Filmton Guide aufgrund der steigenden Anzahl von bvft-Mitgliedern von Jahr zu Jahr umfangreicher und repräsentativer wird. Das zeigt, wie wichtig die bvft im deutschsprachigen Raum für Filmtonprofis geworden ist.“

Der bvft Filmton Guide 2017 in Zahlen:
Auflage: 1800 Stück
Umfang: 560 Seiten
Anzahl der Profile: 380 von Vollmitgliedern, 50 von Berufsanfängern
Verbreitung: über 600 feste Empfänger aus der deutschen Filmwirtschaft
Kostenlose Bestellung über: guidebestellung@bvft.de

Ein Online Blätterexemplar gibt es hier.

Über die bvft:

Die Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft) ist ein im Jahr 2003 gegründeter Verein, der die Belange der professionellen Filmtonschaffenden in Deutschland vertritt. Sie setzt sich für die Wertschätzung des Filmtons gegenüber Fernsehsendern, der Filmwirtschaft und in der Öffentlichkeit ein und ist Kommunikations- und Expertenplattform für technische, kreative und rechtliche Themen.

Die ca. 350 Mitglieder der bvft kommen aus allen Bereichen der Filmtonproduktion und -postproduktion. Sitz der bvft ist Berlin, es gibt Regionalgruppen in München und Köln. Zu den regelmäßigen Aktivitäten der bvft gehören Veranstaltungen auf Filmfestivals, Jour-Fixe-Abende zu aktuellen Themen und die jährliche Herausgabe des bvft Filmton Guides.

Weitere Informationen zur bvft, sowie Pressematerialien und viele relevante News finden Sie auf der Website der Berufsvereinigung, sowie auf der Facebookseite.

Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft)
Friedrichstraße 210, 10969 Berlin
Tel.: +49 30 25932802
http://www.bvft.de
https://www.facebook.com/bvft.ev

Diese Pressemitteilung als pdf.

Die Nominierten des FairFilm Awards 2017 stehen fest!

Mo, 2017-01-30 00:12

Am 11. Februar 2017 werden im Rahmen der Berlinale von dem Verband der Filmschaffenden erneut die fairsten Produktionen des Jahres 2016 ausgezeichnet.

Nominiert sind:

„High Society“ von Hellinger / Doll Filmproduktion GmbH

Polizeiruf 110 – Nachtdienst von die film gmbh

Polizeiruf 110 – Einer für alle, alle für Rostock von filmpool fiction GmbH

Ermittelt wurden die fairsten Produktionen durch eine Befragung des Onlineportals crew-united. Die gesamte Liste der Vorauswahl findest Du unter
https://www.crew-united.com/survey/Auswertung_FairFilmAward_2016.htm

(FairFilm® ist eine eingetragene Marke von fairTV e.V.)

ver.di kritisiert neues Urhebervertragsrechts

Do, 2016-12-22 19:14

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di übt – wie andere Verbände und Künstler auch – deutliche Kritik an der Urhebervertragsrechts-Novelle der Bundesregierung. Das „Gesetz zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung und zur Regelung von Fragen der Verlegerbeteiligung“ war nach seiner Vorlage durch Justizminister Heiko Maas, Mitte März diesen Jahres, und dem vorausgegangen Referentenentwurf, immer wieder kritisiert worden.
„Das neue Gesetz“, dessen Sinn die Stärkung der Urheberinnen und Urheber sein, helfe „den Urhebern kaum, so der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Vor allem kritisiert ver.di in ihrer Pressemitteilung, dass die im Gesetz vorgesehenen Regelungen zum Verbandsklagerecht zu beschränkt seien. Mit Hilfe des Verbandsklagerechts können Gewerkschaften und Verbände im Namen ihrer Mitglieder die Umsetzung von Vergütungsregeln gerichtlich erstreiten. ver.di vertritt nach eigenen Angabe 45.000 Urheber aus den Bereichen Rundfunk, Film, AV-Medien, Musik, Darstellende und Bildende Kunst sowie Journalismus und Literatur.

Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.

Vorläufige AES Empfehlung für Lautheit im Internet

Do, 2016-11-03 12:31

Seit der Veröffentlichung der EBU R128 Empfehlung bzw deren US Äquivalent ATSC A/85 vor nunmehr sechs Jahren, ist der Loudness-War wenigstens im Fernsehen zu Ende gegangen. Nachdem Fernsehsender weltweit die Empfehlungen zur Herstellung lautheitsausgesteuerter Programme in ihren Richtlinien übernommen haben, gingen Zuschauerbeschwerden über Lautstärkesprünge deutlich zurück, lässt es sich ohne zu erschrecken zwischen Sendern umzuschalten und selbst Werbeblöcke lassen sich ertragen, ohne zumindest wegen der Lautstärke sofort zur Fernbedienung greifen zu müssen. Die EBU hat ihre Empfehlung schrittweise verfeinert und ergänzt und die den Empfehlungen zugrundeliegenden Messverfahren, wurden von der ITU standardisiert.
Im Internet jedoch, ist die Lautheit von Videoprogrammen bekanntlich überhaupt nicht geregelt. Schlimmer als es im Fernsehen je war, herrscht ein wildes Durcheinander von vollausgesteuerten Inhalten, Programmen nach alten oder neuen Fernsehpegeln erstellt  oder von Anbietern nach eigenen Regeln selbst normalisiert werden.
Diesem „Wilden Westen der Programmaussteuerung“ hat sich die AES vor einiger Zeit angenommen. Die Anfang des Jahres gebildete Audio Guidelines for Over the Top Television and Video Streaming Study Group (AGOTTVS), eine Untergruppe des Broadcast and Online Delivery Technical Committee der AES, hat nun eine erste, vorläufige Lautheits-Empfehlung für Videoinhalte im Internet veröffentlicht.

Die Kernpukte der Empfehlung sind:

  • Inhalte, deren Formate und Vertriebswege Metadaten zur Lautheitskontrolle unterstützen, sollten so aufbereitet sein, dass die gemessene Programmslautheit in den Metadaten des Bitstream enthalten ist. Soweit es keine abweichende Vereinbarung gibt, sollte die Lautheit dem regionalen TV-Standard von -24 LKFS bzw–23 LUFS entsprechen.
  • Inhalte die keine Metadaten zur Lautheitssteuerung erlauben oder deren Vertriebssystem solche nicht unterstützt, sollen mit –16 LUFS ausgesteuert werden, wenn die zu erwartende Wiedergabe auf Endgeräten mit begrenztem Dynamikumfang stattfindet und mit –24 LKFS bzw -23 LUFS ausgesteuert werden, wenn das zu erwartende Endgerät vollen Dynamikumfang ermöglicht.
  • Werden mehrere Versionen des selben Inhalts mit und ohne Metadaten zur Lautheitskontrolle hergestellt, so soll die Version mit Metadaten den vollen Dynamikumfang nutzen, wohingegen die Version ohne Metadaten eine begrenzte Dynamik (-16 LUFS) haben sollte, um mit möglichst vielen Endgeräten und Anwendungsfällen kompatibel zu sein.

Als Endgeräte mit begrenztem Dynamikumfang nennt die AES zB Mobiltelefone und Laptops, während Spielekonsolen, Set-Top-Boxen und AV-Receiver als Geräte mit vollem Dynamikumfang bezeichnet werden. An dieser Unterscheidung – und der damit einhergehenden Nennung zweier Lautheitspegel – sieht man selbstverständlich auch die Problematik, vor der die AES steht: die Wiedergabeszenarien von Filmen im Internet sind um ein Vielfaches größer, als bei traditionellen elektronischen Vertriebswegen. Und der Wandel des Sehverhalten, weg vom linearen Fernsehen, hin zur IP-basierten Wiedergabe auf einer Vielzahl von Endgeräten, geht so schnell voran, dass Empfehlungen und Standards nur hinterherhinken können.

Die vollständige vorläufige Empfehlung findet sich hier (pdf in englischer Sprache).

bvft Screening und Panel bei Filmplus 16

Fr, 2016-10-14 00:03

 „… dieser Film sollte laut abgespielt werden!“ heißt es im Vorspann von „Der Nachtmahr„. Damit ist eigentlich schon klar, dass die bvft beim Filmplus Festival 2016 einen Film zeigt, bei dem besonderer Wert auf die Tongestaltung  gelegt wurde.

Bereits zum 16. Mal findet diese Jahr das Filmplus Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Köln statt. Vom 23. bis 26. Oktober gibt es wieder ein spannendes Programm aus zahlreichen Dokumentar- und Spielfilmen, Panels, Preisverleihungen und Partys. Insgesamt vier Ehrungen für herausragende Leistungen im Filmschnitt werden vergeben werden, das diesjährige Gastland ist Frankreich und der jährlich wechselnde Themenschwerpunk heißt diesmal „Kinder- und Jugendfilm“. Zusammengefasst ist Filmplus nicht nur eines der sympathischsten und familiärsten Festival Filmfestivals des Landes, sondern, durch seine besondere Ausrichtung, auch eines der bedeutendsten für an Filmton interessierte Menschen.

So freut sich die bvft auch 2016 eine Vorführung mit anschließendem Fachgespräch, bei Filmplus veranstalten zu können. Mit Der Nachtmahr (Deutschland 2015, Regie: AKIZ, 88 Min.) fiel die Wahl dieses Mal auf einen der meistbeachteten Filme des Jahres. Die mit kleinem Budget produzierte Coming-Of-Age Geschichte von Regisseur AKIZ bekam durchweg positive Rezensionen, wurde auf zahlreichen Festival gefeiert und stand in der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2016.

Der oft fälschlich als „Horrormovie“ titulierte Film, erzählt die Geschichte der 17-jährige Tina, die versucht auf exzessiven Technopartys dem spießigen Vorstadtleben ihrer Eltern zu entfliehen. Nach einer dieser Partys aber beginnen anhaltende Albträume. Immer wieder sieht sie ein ekelhaftes Wesen – halb Greis, halb Fötus. Ihre Eltern glauben an eine psychische Störung, doch Tina sucht die Begegnung mit der Kreatur und lernt, dass diese viel mit ihr selbst zu tun hat. Dann jedoch, sehen auch andere das Wesen…

Wie aber bekommt man geheimnisvolle Geräusche, wilde Partyszenen, stroboskopartige Montagesequenzen, Monsterlaute und einen Techno-Soundtrack zusammen? Das werden das dreiköpfige Tonteam und der Regisseur nach der Vorführung des Films erzählen. Dabei werden sie Ausschnitte vorspielen und einzelne Elemente des Sounddesigns hörbar machen.

Somit wird es beim diesjährigen bvft-Filmton-Panel am 24.10.16 sehr voll werden auf der Bühne des OFF Broadway. Nach der Vorführung um 13:30h, werden um 15:15h die zwei Sounddesigner Manfred Mvié Bauche und Leo Brunnsteiner sowie der Mischtonmeister Florian Holzner und Regisseur AKIZ ihre Herangehensweise an Tongestaltung und Mischung des Films erläutern und Publikumsfragen beantworten. Da der Regisseur auch für die Musik und Teile des Schnitts verantwortlich zeichnet, erwarten wir ein spannendes Gespräch. Die Moderation des Panels übernimmt diesmal Oliver Baumgarten.

Der Eintritt zu dieser Filmplus-Veranstaltung ist für bvft-Mitglieder kostenlos. Freikarten können unter info@bvft.de bestellt werden. Und nicht vergessen: bvft-Mitglieder bekommen auf 20€ vergünstigte Akkreditierung zum Festival.

Deutschen Akademie für Fernsehen benennt Nominierungen 2016

Fr, 2016-10-07 18:30

Die Deutschen Akademie für Fernsehen hat die Nominierungen für ihre jährliche Auszeichnung bekannt gegeben. Diese wird dieses Jahr schon zum vierten Mal vergeben. In der Kategorie Tongestaltung sind wieder viele der Nominierten  bvft-Mitglieder.
Rund 800 Mitglieder hat die Deutsche Akademie für Fernsehen. Sie wählen die Gewinner aus den in 21 Kategorien Nominierten. Die Preisverleihung findet dieses Jahr am 12. November im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln statt.

Die Berufsvereinigung Filmton freut sich besonders, dass von den neuen Nominierten der Kategorie Tongestaltung, ganze fünf in der bvft vertreten sind sind. Vorgeschlagen sind dieses Jahr:

Die bvft gratuliert allen Nominierten und wünscht viel Glück bei der Preisverleihung!

Eine vollständige Liste aller Nominierungen in allen Kategorien findet sich hier.

Creature-Sounddesign und Techno: Das bvft-Filmton-Panel zu „Der Nachtmahr“ bei Filmplus 16

Fr, 2016-10-07 13:45

Laut und geheimnisvoll – zwei nur scheinbar gegensätzliche Attribute eines Films. Mit „Der Nachtmahr“ zeigt die Berufsvereinigung Filmton beim 16. Filmplus Festival in Köln nicht nur einen der meistbeachteten Filme des Jahres, sondern auch einen, der besondere Herausforderungen an seine Tongestalter stellte. Beim anschließenden Werkstattgespräch werden die Sounddesigner, der Mischtonmeister und AKIZ, Regisseur des Films, erklären, wie sie scheinbare Gegensätze vereint haben.

Auf exzessiven Technopartys versucht die 17-jährige Tina dem spießigen Vorstadtleben ihrer Eltern zu entfliehen. Nach einem solchen Abend aber beginnen anhaltende Albträume. Immer wieder sieht Tina ein ekelhaftes Wesen – halb Greis, halb Fötus. Ihre Eltern glauben, sie leide an einer psychische Störung und sind kurz davor, sie stationär behandeln zu lassen. Als Tina die Begegnung mit der Kreatur sucht, findet sie heraus, dass diese viel mit ihr selbst zu tun hat. Plötzlich beginnt jedoch auch Tinas Umfeld das Wesen zu sehen.

„Der Nachtmahr“ (Deutschland 2015, Regie: AKIZ, 88 min.) – in dessen Vorspann es heißt „…dieser Film sollte laut abgespielt werden!“ – bekam durchweg positive Rezensionen, wurde auf vielen Filmfestivals gefeiert und stand in der Vorauswahl des Deutschen Filmpreises 2016.

bvft Screening und Werkstattgespräch zu „Der Nachtmahr“
Zeit: Montag, 24.10.2016, 13:30 Uhr Vorführung, 15:15 Uhr Werkstattgespräch
Ort: OFF Broadway Kino, Zülpicher Str. 24, 50674 Köln
Moderation: Oliver Baumgarten
Gäste: AKIZ (Regisseur), Manfred Mvié Bauche (Sounddesigner), Leo Brunnsteiner (Sounddesigner), Florian Holzner (Mischtonmeister)
Nach der Vorführung wird ein ausführliches Werkstattgespräch stattfinden, bei dem einzelne Elemente der Tongestaltung präsentiert werden und Fragen gestellt werden können.

Informationen zum Film finden Sie auf: http://www.dernachtmahr-film.de/ und auf http://www.imdb.com/title/tt3141498/?ref_=ttfc_fc_tt
 
Über die bvft:
Die Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft) ist ein im Jahr 2003 gegründeter Verein, der die Belange der professionellen Filmtonschaffenden in Deutschland vertritt. Sie setzt sich für die Wertschätzung des Filmtons gegenüber Fernsehsendern, der Filmwirtschaft und in der Öffentlichkeit ein und ist Kommunikations- und Expertenplattform für technische, kreative und rechtliche Themen.
Die ca. 350 Mitglieder der bvft kommen aus allen Bereichen der Filmtonproduktion und -postproduktion. Sitz der bvft ist Berlin, es gibt Regionalgruppen in München und Köln.
Zu den regelmäßigen Aktivitäten der bvft gehören Veranstaltungen auf Filmfestivals, Jour-Fixe-Abende zu aktuellen Themen und die jährliche Herausgabe des bvft Filmton Guides.

Weitere Informationen zum Panel, zur bvft, sowie Pressematerialien und viele relevante News finden Sie auf der Website der Berufsvereinigung, sowie auf der Facebookseite.

Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft)
Friedrichstraße 210
10969 Berlin
Tel.: +49 30 25932802
http://www.bvft.de
https://www.facebook.com/bvft.ev
Die Pressemitteilung als PDF

bvft beteiligt sich an Vergütungsverhandlungen mit ARD und Produzenten

Fr, 2016-07-15 10:52

Die Berufsvereinigung Filmton (bvft) schließt sich den von ver.di und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) angestoßenen Verhandlungen mit der ARD, der Degeto und der Produzentenallianz über angemessene urheberische Vergütungen bei Fernsehauftragsproduktionen an.

Seit seiner Neufassung im Jahr 2002 verlangt das Urhebergesetz angemessene Vergütungen bzw. Folgevergütungen für Urheber bei der Nutzung ihrer Werke. In einer allumfassenden Branchenlösung zwischen Sendern, Produzenten und kreativen Filmschaffenden sollen diese jetzt endlich in Form eines Tarifvertrags oder einer gemeinsamen Vergütungsregelung auch für den TV-Bereich festgelegt werden, nachdem 2013 ein Ergänzungstarifvertrag zur Erlösbeteiligung der Filmschaffenden für Kinofilme ausgehandelt worden war. Im TV-Bereich fehlte eine solche Vergütungsregelung bisher.
Nach zwei Sondierungstreffen Anfang des Jahres haben die Verhandlungen um Vergütungen für Urheber und ausübende Künstler bei Fernseh-Auftragsproduktionen am 30. Juni 2016 offiziell begonnen. Die bvft arbeitet eng mit dem Verband deutscher Tonmeister (VDT) zusammen, um für die an TV-Auftragsproduktionen beteiligten Tongestalter die berechtigten Anteile und Grundvergütungen zu verhandeln.

Tariflich geregelt sind zurzeit nur die Mindesthonorare der Originaltonmeister und ihrer Assistenten. An einer zeitgemäßen (TV-)Filmtongestaltung sind aber ebenso Geräuschemacher und -tonmeister, Soundeditoren, Sounddesigner und Mischtonmeister beteiligt. Ihre Klangschöpfungen sind zu einem wichtigen filmischen Mittel geworden und machen einen Großteil der emotionalen Dichte eines Films aus. Erklärtes Ziel der bvft ist es daher, eine Vergütungsregelung und urheberische Erlösbeteiligung zu erzielen, die dem Stellenwert der Tongestaltung bei modernen TV-Produktionen gerecht werden.

„Seit den 90er Jahren haben sich die dramaturgischen Gestaltungsmöglichkeiten und die kreative Praxis des Filmtons enorm weiterentwickelt – auch im TV-Bereich.“ erklärt der geschäftsführende bvft-Vorstand Christoph Oertel. „Angemessene Vergütungen wurden aber gerade in der Postproduktion nie geregelt, so dass sich am Markt Strukturen wild entwickelt haben, die schon lange nicht mehr dem künstlerischen Stellenwert der Tongestaltung innerhalb der Filme und ihrer Verantwortung für den Erfolg eines Films gerecht werden. Die angestrebten Regelungen und Beteiligungen im TV-Bereich sind daher überfällig.“

Über die bvft:
Die Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft) ist ein im Jahr 2003 gegründeter Verein, der die Belange der professionellen Filmtonschaffenden in Deutschland vertritt. Sie setzt sich für die Wertschätzung des Filmtons gegenüber Fernsehsendern, der Filmwirtschaft und in der Öffentlichkeit ein und ist Kommunikations- und Expertenplattform für technische, kreative und rechtliche Themen.
Die ca. 350 Mitglieder der bvft kommen aus allen Bereichen der Filmtonproduktion und -postproduktion. Sitz der bvft ist Berlin, es gibt Regionalgruppen in München und Köln.
Zu den regelmäßigen Aktivitäten der bvft gehören Veranstaltungen auf Filmfestivals, Jour-Fixe-Abende zu aktuellen Themen und die jährliche Herausgabe des bvft Filmton Guides.
Weitere Informationen zur bvft, sowie Pressematerialien und viele relevante News finden Sie auf der Website der Berufsvereinigung, sowie auf der Facebookseite.

Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft)
Friedrichstraße 210, 10969 Berlin
Tel.: +49 30 25932802
http://www.bvft.de
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Die Pressemitteilung als PDF

Erfolgreiche bvft-Infoveranstaltung für Berufsanfänger

Do, 2016-06-02 18:27

Die aktuelle Situation in der Filmtonbranche, die Aktivitäten der bvft, Sinn und Vorteil der Mitgliedschaft in einem Interessenverband  – das waren die Hauptthemen der ersten Berufsanfänger-Infoveranstaltung am SAE-Institut Berlin.
Nach einer Initiative der bvft-Mitglieder Björn Funk und Johannes Dammers Anfang diesen Jahres, war es am 26.5.16 soweit: die bvft lud zur ersten Informationsveranstaltung für Berufsanfänger am SAE-Institut Berlin. Johannes Dammers, selbst noch Neuling in der bvft, hielt eine Präsentation zu Themen, die gerade die Einsteiger in die Branche interessieren: die Situation auf dem Arbeitsmarkt, verschiedene Berufsbilder, Gagen, die Vorteil der Mitgliedschaft in einem Berufsverband, die Aktivitäten der bvft und Möglichkeiten der Mitgliedschaft.

Über 20 zukünftige Absolventen der School of Audio Engineering waren gekommen um sich zu orientieren. Nach dem Vortrag entwickelte sich eine rege Fragerunde, während der der Referent und die beiden anwesenden Vorstandsmitglieder Christoph Oertel und Robin Pohle, bereitwillig zu vielen weiteren Details Auskunft gaben.
bvft-Vorstand Robin Pohle zeigte sich erfreut über die positive Resonanz auf dieses erste Event und führt aus: „Sinn und Zweck der Veranstaltung war es auch, zukünftigen Filmtonarbeitern aufzuzeigen, dass man seine Arbeit auch als Berufsanfänger nicht unter Wert anbieten sollte, gerade auch deshalb ist eine Mitgliedschaft in der bvft sinnvoll.“

Ein weiterer soll Vortrag auf der SAE Alumni Convention Mitte Oktober in Köln folgen. Die bvft plant, ähnlich Veranstaltungen möglichst bald auch an anderen deutschen SAE-Instituten anzubieten.

Gewinner des Deutschen Filmpreises für Beste Tongestaltung benannt

Sa, 2016-05-28 01:07

Die Deutsche Filmakademie hat heute die Gewinner des Deutschen Filmpreises 2016 bekanntgegeben. Die ursprünglich für den 10. Juni geplante Verleihung wurde wegen der Fußball EM 2016 auf das heutige Datum vorgezogen. In der Kategorie Beste Tongestaltung lauten die Gewinner:

Frank Kruse
Matthias Lempert
Roland Winke

Sie wurden für ihre Arbeit an Tom Tykwers „Ein Hologramm für den König“ ausgezeichnet. Für Frank Kruse und Matthias Lempert ist dies schon die zweite Lola. Beide erhielten die Auszeichnung bereits 2007 für die Tongestaltung von „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ – ebenfalls ein Tom Tykwer Film.

Das sehr umfangreiche Tonteam des Films umfasst außerdem die bvft-Mitglieder: Hanse Warns, Marcus Sujata, Markus Stemler, Kuen Il-Song und Carsten Richter.

Die bvft gratuliert herzlichst allen Beteiligten und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Die Liste aller Nominierungen und Preisträger des Deutschen Filmpreises 2016 gibt es auf der Seite der Deutschen Filmakademie.

Filmschaffende widersprechen der KEF

So, 2016-04-24 15:53

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfiehlt, in ihrem gerade vorgestellten Bericht, eine Absenkung des Rundfunkbeitrags um 30 Cent auf monatlich 17,20 €. Der Dachverband der Filmschaffenden-Verbände widerspricht diesem Vorschlag energisch.
Die Filmschaffenden fordern, den Rundfunkbeitrag mindestens gleich zu halten, wenn nicht geringfügig zu erhöhen, um die prekäre Lage derer zu verbessern, die das Programm herstellen.

Die Empfehlung der KEF beruht auf der Anmeldung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten für die Jahre 2017 bis 2020. Zwar hatten diese eine Erhöhung ihrer Mittel um 10% gefordert, welche jedoch „durch höhere laufende Erträge und die Anrechnung einer Sonderrücklage aus den Beitragsmehrerträgen der Jahre 2013 bis 2016″ – also der Umstellung des Gebührenmodells –  „weitgehend gedeckt“ seien.
In ihrer Prüfung hat die KEF die angemeldete Summe um 965,7 Mio. € reduziert und kommt damit sogar zu einem potentiellen Überschuss von von 542,2 Mio. €. Damit begründet sich ihre Empfehlung, den Rundfunkbeitrag um 30 Cent zu senken.

Die Filmschaffenden fordern hingegen, den Rundfunkbeitrag mindestens gleich zu halten oder ihn geringfügige zu erhöhen. In ihrer Pressemitteilung weisen sie auf die dramatische wirtschaftliche Lage vieler bei Film und Fernsehen beschäftigter hin und fordern, die finanzielle Ausstattung der Sender so zu gestalten, das Filmschaffende von ihrem Beruf auch leben können.
Laut einer Umfrage aus dem letzten Jahr können das nur noch 39 %. Desweiteren können sich 44 % keine ausreichende Erholung leisten, weil sie finanziell darauf angewiesen sind, ständig zu arbeiten. 55 % haben keine ausreichende Altersvorsorge. Somit führen „die geringfügigen Einsparung heute zu Milliardenausgaben später, wenn die Programm-Macherinnen und -Macher in der Altersarmut landen und auf staatliche Hilfen angewiesen sind.“

Ob die Rechnung der KEF wirklich sinnvoll ist, ist fraglich. Vielfach wurde Kritik an der Entscheidung laut. Zum einen hatte die ARD 130 Mio. € die für die Sicherung  des „audiovisuellen Erbes“ angesetzt, welche von der KEF komplett gestrichen wurden.
Zum Anderen bleibt der Wegfall von Einnahmen durch Radiowerbung beim WDR unberücksichtigt. Die Landesregierung von NRW hatte Ende Januar in der Novelle des WDR-Gesetzes beschlossen, ab 2017 beim WDR-Hörfunk die Werbung zu reduzieren. Diese Entscheidung konnte laut KEF nicht berücksichtigt werde, da sie nach Beginn des Prüfverfahrens stattgefunden habe.
Das wichtigste Argument gegen die Beitragssenkung aber liefert der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger selbst. Werde der Beitrag jetzt gesenkt, so ist doch mit einer Steigerung auf 19,40€ ab 2021 zu rechnen. Dann seien die Rücklagen aus der Umstellung auf die Rundfunkabgabe aufgebraucht. Ob diese Erhöhung dann bei den Ministerpräsidenten genauso gut ankommt, wie die Senkung, die sie jetzt ihren Wählern schenken dürfen, kann bezweifelt werden.

Die Deutsche Filmakademie benennt die Lola-Nominierungen 2016

Fr, 2016-04-15 20:19

Pünktlich sechs Wochen vor Preisverleihung, wurden gestern die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2016 von der Deutschen Filmakademie bekannt gegeben.

Dabei wurden folgende Tonteams, für den mit 10.000€ dotierten Preis, in der Kategorie Beste Tongestaltung benannt:

Frank Kruse, Carlo Thoss und Bruno Tarrière für Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück

Roland Winke, Matthias Lempert und Frank Kruse für Ein Hologramm für den König

Paul Rischer und Stefan Korte für Er ist wieder da

Wie zuvor, findet die feierliche Verleihung des Deutschen Filmpreises auch dieses Jahr in Berlin statt. Diesmal am 27.5.2016. Die ARD zeigt die Veranstaltung ab 22:15h.

Die bvft beglückwünscht alle Nominierten und drück die Daumen im Rennen um die Lola! Wir werden die Gewinner natürlich an dieser Stelle bekanntgeben.

Die Nominierten aller Kategorien finden sich hier.

DVB-T2: Das große Sender-Schieben beginnt

Mo, 2016-04-11 13:25

Digitale Dividende II und die Umstellung auf DVB-T2 bewirken ab Mai 2016 eine europaweite Umstellung der Sendekanäle für terrestrisches Fernsehen, die in mehreren Wellen bis 2018 anhalten wird. Für die Anwender und Besitzer von Funkstrecken bedeutet dies Frequenz-Unsicherheit bei erneut hohen Investitionskosten.

Am 31. Mai 2016 startet in 15 Ballungsräumen das neue Antennen-Fernsehen DVB-T2 HD. Wer in diesen Gebieten drahtlose Produktionsmittel betreibt, sollte jetzt prüfen, ob seine Geräte in den Fernsehkanälen arbeiten, in denen zukünftig DVB-T2 HD ausgestrahlt wird. Dies erfolgt zunächst zusätzlich zu der Verbreitung von DVB-T.

Störungen bereits vor dem 31. Mai 2016 möglich

Bereits vor dem 31. Mai 2016 kann es z.B. bei Leistungstests oder beim Einmessen der Sender zu Störungen kommen. Die genauen Zeiten für diese Tests der einzelnen Sender hängen vom Fortschritt beim Aufbau ab. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Sender schon im Mai tage- oder stundenweise betrieben werden.

→ Aktuelle Meldungen auf SOS – Save out spectrum

Entschädigung

Kann das drahtlose Equipment nach dem Start von DVB-T2 HD nicht mehr genutzt werden, weil in dem Gebiet auch die Nachbarkanäle vom Fernsehen belegt sind, kann bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistung (BAV) eine Entschädigung beantragt werden. Dies gilt aber auch, wenn nur ein Kanal unbrauchbar ist und die Anlage noch in den Nachbarkanälen eingesetzt werden kann. Das BAV zahlt dann eine anteilige Entschädigung.  Nähere Informationen zu Ausgleichszahlungen finden Sie hier.

Weitere TV-Sender werden ab März 2017 umgestellt

Die Einführung von DVB-T2 HD ist der erste Schritt zur Räumung des 700-MHz-Bandes für den Mobilfunk. Ab März 2017 soll dann bis 2019 schrittweise die Räumung dieses Spektrums erfolgen. Welche TV-Kanäle im Bereich 470 – 694 MHz in den einzelnen Regionen neu oder zusätzlich in Betrieb gehen werden, hängt u.a. noch von dem Ergebnis der laufenden Auslandskoordinierungen ab. Ziel ist es, die Frequenzplanung im Herbst 2016 abzuschließen.

Eine Liste mit den neuen Sendern bzw. Kanälen und dem genauen Zeitpunkt der Umstellung im Jahr 2017 werden wir dann auf dieser Seite veröffentlichen.

Aktuelle Übersicht über das UHF-Spektrum

Die bvft bietet deshalb für Ihre Mitglieder einen Überblick über die in Deutschland für DVBT / DVBT-T2 genutzen Fernsehkanäle und Senderstandorte. Nach LogIn kann im internen Downloadbereich das entsprechende PDF heruntergeladen werden.

Noch keine Planungssicherheit

Die Umstellung von DVBT auf den hochauflösenden Nachfolgestandard DVB-T2, sowie das Zusammenrücken auf den nunmehr fast halbierten UHF Bereich 470-694 MHz, bewirkt in den Jahren bis 2018 ein wiederholtes Umstellen der aktiven Fernsehkanäle. Zurzeit gibt es noch keine verlässlichen Angaben, welche Kanäle in Zukunft in den jeweiligen Regionen genutzt werden können. In regional auch unterschiedlichen Übergangsphasen wird es sogar mitunter notwendig sein, Kanäle einzusetzen, die später wieder geräumt werden. Das Störszenario ist deshalb nur kurzfristig vorhersehbar, nicht langfristig planbar!

Regierungsentwurf zum Urhebervertragsrecht lässt Urheber im Stich.

Sa, 2016-03-19 18:24

 „Dieser Entwurf gibt den Urhebern Steine statt Brot“, erklärt Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht. Die Initiative Urheberrecht (der über 35 Berufsverbände und über diese über 140.000 Urheber und ausübende Künstler angehören) kritisiert, dass der Entwurf den berechtigten Erwartungen der Kreativen nicht gerecht wird.

Hier der Artikel auf der Webseite der Initiative Urheberrecht:

www.urheber.info/aktuelles/2016-03-15_regierungsentwurf-zum-urhebervertragsrecht-laesst-urheber-im-stich

EBU aktualisiert Dokumente zur Lautheitempfehlung

So, 2016-02-28 16:19

Die PLoud Arbeitsgruppe der European Broadcast Union hat mehrere Veröffentlichungen zur Lautheitsempfehlung EBU R128 überarbeitet. Die Aktualisierungen betreffen den Umgang mit Werbeprogrammen, stellen Minimalanforderungen für Lautheitsmessgeräte, verfeinern die LRA-Messung und bieten verbesserte Produktionsrichtlinen zur Herstellung von R128 konformen Programmen.

In die überarbeiteten Materialien sind zahlreiche Erfahrungen eingeflossen, die in den fünf Jahre seit Veröffentlichung der ersten Empfehlung gemacht wurden. Dabei weißt die EBU deutlich darauf hin, dass die Lautheitsempfehlung EBU R128 selbst nicht verändert wurde, lediglich verschiedene Zusätze wurden überarbeitet.

Wichtigste Neuerung dürfte die Überarbeitung des Anhangs für Kurzzeit-Programmmaterial sein. Die Ergänzung „EBU R 128s1 Loudness Parameters for short-form Content“ widmet sich dem Umgang mit Werbematerial und Programmvorschauen. Darin wurde bisher vorgeschlagen, entweder einen maximalen Momentanwert oder einen maximalen Kurzzeitwert zur Regulierung der Lautheit festzulegen. In Version 2.0 des Papiers wird nur noch die Kurzzeitmessung empfohlen. Ziel der Einschränkung ist es, den Programmaustausch mit unterschiedlichen Sendern weiter zu vereinfachen.

Die Leistungsvorgabe für Lautheitsmessgeräte EBU Tech 3341 wurde in der aktuellen Version um neue Minimalanforderungen ergänzt. Darüber hinaus wurde das EBU Loudness Test Set um 15 neue Testsignale erweitert.

Die Festlegung zur Messung der Loudness Range (EBU Tech 3342) wurde verfeinert. Die Neuerung entspricht besser den Werten, die durch integrierte Lautheitmessung und Kurzzeitmessung vorgegebenen sind.

Letztendlich wurden auch die von Florian Camerer herausgegeben Empfehlungen zur Produktion von Programmen nach R128 überarbeitet. Das als Referenzanleitung geltende EBU Tech 3343 Dokument findet sich, wie auch die anderen PDFs, auf der Loudness-Seite der EBU. Die EBU spricht sich darin deutlich gegen die Produktion von gleichförmigen „Lautheitswürsten“ aus. Es ist zu erwarten, dass Sender und Hersteller bald die neuen Empfehlungen übernehmen.

Maas stellt sich hinter Kreative

Mi, 2016-02-17 11:32

Bei einer Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Bundesverband Schauspiel (BFFS),betont Justizminister Heiko Maas seinen Willen, die Position der Kreativen in der geplanten Urhebervertragsrechtsreform zu stärken. Dies berichtet Blickpunkt-Film in einem ausführlichen Artikel.

Auf der Veranstaltung am 14.2. in der Berliner Akademie der Künste, bei der auch Vertreter von BVR und ARD-Degeto anwesend waren, verteidigte Maas seinen Gesetzentwurf zur Novellierung des Urhebervertragsrechtes auch gegen die lautstarke Kritik von Seiten der Rechteverwerter. Sender, Verleiher und Verleger hatten seinen Entwurf zuletzt als praxisfern kritisiert. Maas hielt dem entgegen, an den im Entwurf geplanten Instrumenten zu seiner Durchsetzung, etwa dem Auskunftsanspruch über die Verwertung und dem Verbandsklagerecht, festhalten zu wollen.

Das seit 2002 bestehende Gesetz zielt darauf ab, Kreative für ihre Arbeit angemessen zu bezahlen und an der Nutzung und dem wirtschaftlichem Erfolg der Werke zu beteiligen. Seine Umsetzung gestaltet sich jedoch äußerst schwierig. So seien seither nur fünf Verträge über Vergütungsregelungen abgeschlossen worden und Total-buy-out-Vertäge sind noch immer die Regel. Problematisch ist vor allem, in dem bei ÖR-Auftragsproduktionen üblichen Geflecht aus Subunternehmen und Koproduzenten, überhaupt die richtigen Vertragspartner für die Vergütungsansprüche der Kreativen zu finden. Praxisnah erscheint daher – vor allem aus Sicht der Verwerter – an Stelle für jeden der vielen Branchenverbände ein eigenes Vergütungssystem einzuführen, eine Branchenlösung zu etablieren. Dazu gab es am 28.01.2016 ein erstes großes Sondierungsgespräch zwischen der ARD, DEGETO, der Produzentenallianz, ver.di, BFFS und 15 weiteren Kreativ-Berufsverbänden, darunter die bvft als Vertreter der Filmtongestalter. Ein weiteres Sondierungsgespräch wird es am 13.04.2016 geben.

Post für die Produzentenallianz

Mo, 2016-02-01 22:08

Die Verhandlungen um den neuen Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und  Fernsehschaffende sind ins Stocken geraten. In der zweiten Verhandlungsrunde am 21.1. haben die die Vertreter der Produzentenallianz die Kernforderungen der ver.di Filmunion nach kürzeren Arbeitszeiten und einer Erhöhung der Wochengagen um mindesten 50€ zurückgewiesen. Zwar kamen erfreulicherweise über 60 Filmschaffende zur solidarischen Aktion „12 statt 13″ an den Münchner Wittelsbacherplatz, doch wird für die Durchsetzung der Forderungen weitere Unterstützung benötigt werden.

Daher hat sich die FilmUnion eine Aktion überlegt, mit der eine breite Menge von Filmschaffenden ihre Zustimmung zu den Forderungen kundtun kann. Vertreter der FilmUnion werden im Februar Filmsets in ganz Deutschland besuchen und Postkarten verteilen, die von Filmschaffen ausgefüllt werden können um vor der dritten Verhandlungsrunde am 1.3.2016 der Arbeitgeberseite übergeben zu werden.

Diese Postkarten werden auch in ausreichender Menge bei der bvft-Mitgliederversammlung am 19.2. in Berlin vorhanden sein. Ein weiterer Grund zur MV zu kommen!

Direkt bestellt werden können die Postkarten bei den regionalen Vertreter der FilmUnion.

Außerdem bittet ver.di um Hinweise zu laufenden Drehs, damit möglichst viele Sets besucht werden können.

bvft präsentiert den Filmton Guide 2016

Di, 2016-01-26 11:33

Am 13. Februar 2016 ist es soweit: Pünktlich zur Berlinale veröffentlicht die Berufsvereinigung Filmton ihren kostenlosen Filmton Guide 2016. Die jährliche Publikation der bvft erscheint bereits zum sechsten Mal und wird beim Empfang der Filmschaffenden-Verbände dem interessierten Publikum vorgestellt.

Dick ist er geworden. Mit 540 Seiten ist es der umfangreichste Filmton Guide, den die bvft seit seiner Erstauflage 2011 herausgebracht hat. Dies spiegelt deutlich die stetig wachsende Zahl der Vereinsmitglieder wieder, die im „Guide“ mit einem eigenen Profil präsentieren werden. Zudem enthält er auch in diesem Jahr wieder Profile von Mitgliedern des österreichischen VOESD. Damit ist er das ideale Nachschlagewerk für Regisseure, Produktionsfirmen und Postproduktionshäuser, die im deutschsprachigen Raum nach Filmtonprofis für ihre Projekte suchen.

Neben den nach Berufsbildern sortierten Profilen der in der bvft organisierten Filmtonschaffenden und der aktualisierten bvft-Gagenempfehlung für Setton- und Tonpostproduktionsberufe bietet der Filmton Guide 2016 wieder zahlreiche Artikel und Informationen zum Filmton.

bvft-Vorstandsmitglied Christoph Oertel zur Veröffentlichung des 6. Filmton Guides: „Der Filmton Guide hat sich inzwischen sehr gut etabliert und ist in der Branche stark nachgefragt. Ich bin sehr froh und ein wenig stolz, dass wir ihn nun schon zum sechsten Mal in Folge herausbringen.“

Fakten zum Filmton Guide 2016:
Auflage: 2000 Stück
Umfang: 540 Seiten
Anzahl der Profile: 350
Kostenlose Bestellung über: guidebestellung@bvft.de
Online Blätterexemplar unter: http://www.bvft.de/wordpress/?page_id=3752

Über die bvft:
Die Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft) ist ein im Jahr 2003 gegründeter Verein, der die Belange der professionellen Filmtonschaffenden in Deutschland vertritt. Sie setzt sich für die Wertschätzung des Filmtons gegenüber Fernsehsendern, der Filmwirtschaft und in der Öffentlichkeit ein und ist Kommunikations- und Expertenplattform für technische, kreative und rechtliche Themen.
Die ca. 350 Mitglieder der bvft kommen aus allen Bereichen der Filmtonproduktion und -postproduktion. Sitz der bvft ist Berlin, es gibt Regionalgruppen in München und Köln.
Zu den regelmäßigen Aktivitäten der bvft gehören Veranstaltungen auf Filmfestivals, Jour-Fixe-Abende zu aktuellen Themen und die jährliche Herausgabe des bvft Filmton Guides.
Weitere Informationen zur bvft, sowie Pressematerialien und viele relevante News finden Sie auf der Website der Berufsvereinigung, sowie auf der Facebookseite.

Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft)
Friedrichstraße 210
10969 Berlin
Tel.: +49 30 25932802
http://www.bvft.de
https://www.facebook.com/bvft.ev

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